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Aktuelles

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Vereinschronik

05.09.2017

Besuch bei Hubert Aiwanger in Karpfham

Abordnung der FW mit MdL Benno Zierer, MdL Gabi Schmidt und MdL Hubert Aiwanger

04.09.2017

Beim pol. Montag der FREIEN WÄHLER in Gillamoos 2017

EIn Teil der Abordnung der FW Wurmsham mit mit Manfred Petry (FW Rheinland Pfalz), Alexander Hold und dem Spitzenkandidaten der FREIEN WÄHLER zur Bundestagswahl, MdL Hubert Aiwanger

Am 04.09. charterten die FREIEN WÄHLER Wurmsham 
einen Kleinbus und waren mit 7 Personen beim pol. Montag der FREIEN WÄHLER in Gillamoos


Pressemitteilung der FREIEN WÄHLER Bayern vom 4.9.2017

FREIE WÄHLER auf dem Politischen Gillamoos in Abensberg: Schluss mit „Weiter so“

Aiwanger: FREIE WÄHLER in den Bundestag – sonst fährt Merkel das Land an die Wand

Abensberg. Zwölf lähmende Jahre Merkel-Regierung, die politische Trägheit der CSU und die FREIEN WÄHLER als Antreiber der Staatsregierung: das waren die wichtigsten Themen beim traditionellen politischen Gillamoos am Montag im niederbayerischen Abensberg – dieses Jahr ganz im Zeichen des Bundestagswahlkampfs. Im vollbesetzten Weißbierstadel begrüßten der Bezirksvorsitzende der FREIEN WÄHLER Niederbayern Heinrich Schmidt sowie der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER Abensberg Günther Kurmes neben Bundes- und Landeschef Hubert Aiwanger sowie zahlreichen regionalen Mandatsträgern die Landtagsabgeordneten Johann Häusler und Benno Zierer, die Landrätin des Landkreises Regensburg, Tanja Schweiger, den stellvertretenden Bundesvorsitzenden Manfred Petry aus Rheinland-Pfalz, den Landesvorsitzenden der Jungen Freien Wähler Matthias Penkala, den 2. Bürgermeister des Marktes Bad Abbach Christian Hanika, die ehemaligen Landtagsabgeordneten Otto Bertermann, Manfred Pointner und Markus Reichhart sowie als ersten Hauptredner den ehemaligen Fernsehrichter und Kandidaten der FREIEN WÄHLER für das Amt des Bundespräsidenten, Alexander Hold.

Aiwanger griff Merkel und Seehofer gleich zum Auftakt seiner Rede frontal an: „Deutschland ist eine einzige politische Großbaustelle, die vielen Probleme müssen endlich angepackt und gezielt gelöst werden. Merkel fährt das Land an die Wand, CSU und SPD tragen die Amokfahrt mit. Höchste Zeit für die FREIEN WÄHLER, auch im Bund Mitverantwortung zu tragen.“ Ein ‚Weiter so‘ dürfe es nicht länger geben. Wer kein Geld für Hebammen habe, brauche auch keine griechischen Banken retten, so Aiwanger. Der CSU attestierte der Parteichef zudem „politische Trägheit“, sie bringe nichts mehr voran – in Bayern wie in Berlin. „Viele große Sprüche – aber bei der Umsetzung Fehlanzeige. Im Gegensatz zu Schwarz-Gelb-Rot-Grün nehmen wir FREIEN WÄHLER keine Konzernspenden an und sind deshalb in Europa, Bund, Land und Kommunen die einzig wirklich unabhängige politische Kraft. Wir stehen für bodenständige Politik, welche die Zukunft unserer Kinder sichert – für Familien, Mittelstand und Heimat. Mit dem Volksbegehren gegen Studiengebühren sowie fürs G9 haben wir bereits gezeigt, dass die Staatsregierung einen politischen Sparringspartner braucht – sonst bewegt sich in Bayern nichts!“

Zur Flüchtlingspolitik sagte Aiwanger, anstatt jetzt in großem Stil einen Familiennachzug von Flüchtlingen zuzulassen, müssten „die jungen Männer heimgehen, um ihre Länder wieder aufzubauen“. Außerdem kritisierte Aiwanger SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz für dessen Aussagen beim TV-Duell von Sonntagabend: „Wenn Schulz jetzt plötzlich den EU-Beitritt der Türkei ablehnt, dann frage ich mich, warum er das die letzten fünf Jahre als EU-Parlamentspräsident nicht getan hat.“ Zur Rückkehr Karl-Theodor zu Guttenbergs auf die politische Bühne spottete Aiwanger: „Wenn die CSU den ehemaligen Hochstapler nun doch wieder zurücknimmt, dann darf sie dieses Land auf keinen Fall mehr allein regieren. Sie braucht eine politische Kraft, die ihr auf die Finger schaut – wir FREIE WÄHLER stehen dafür bereit.“

Alexander Hold konnte sich eine Spitze aufs TV-Duell vom Sonntagabend ebenfalls nicht verkneifen. An die Adresse Merkels gewandt sagte er: „Alle vier Jahre aufs Neue 15 Milliarden Euro Entlastung für die Bürger zu versprechen, ist mehr als durchschaubar. Wetten, diese Steuersenkung wird auch im nächsten Bundestag so unsichtbar bleiben wie das Loch Ness?“ Auch Herausforderer Martin Schulz bekam eine Breitseite: „Schulz wird nicht Kanzler! In Wirklichkeit träumt der Wunderheiler von Würselen doch längst davon, nach der Wahl Merkels Schoßhündchen in einer neuen Großen Koalition sein zu dürfen.“ Es sei in der Tat „Zeit für mehr Gerechtigkeit“ – doch zu deren Herstellung hätten Union und SPD mehr als genug Zeit gehabt. Der Wohlstand komme inzwischen bei 40 Prozent der arbeitenden Bevölkerung nicht mehr an – „und das sind nicht Leute in prekären Verhältnissen, sondern hart arbeitende Menschen mit einer guten Berufsausbildung.“

Sogenannte Topmanager verdienten hingegen inzwischen das 200-300-fache eines durchschnittlichen Arbeitnehmerlohns – die FREIEN WÄHLER wollten dies im Falle eines Einzugs in den Bundestag auf maximal das 20-fache eines Durchschnittslohns deckeln. Hold kritisierte außerdem die Beibehaltung des Solidaritätszuschlags bis zum Jahr 2030. Es sei das Mindeste, den „Soli“ endlich abzuschaffen – 26 Jahre nach dessen Einführung. „Die Steuer-Hauptlast trägt doch ohnehin schon der Mittelstand – Menschen, die die kalte Progression voll zu spüren bekommen. Hier nimmt sich der Staat einen viel zu großen Schluck aus der Pulle – und das trotz Rekordsteuereinnahmen.“

 

 


30.07.2017

Sommerfest der FW Rottenburg

17.07.2017

Pol. Bundestagswahlkampfveranstaltung mit Alexander Hold und Dr. Ilse Ertl

17.07.2017

Parlamentarischer Abend Wehr- und Sicherheit

Jahrestag der Flutkatastrophe: Widmann und Aiwanger informieren sich über Folgen des Hochwassers in Simbach am Inn

FREIE WÄHLER: Kommunale Schutzmaßnahmen mit 90 Prozent fördern und schnelle Eingreiftruppe Katastrophenschutz gründen

Simbach. Sieben Tote, mehr als 1.000 Menschen obdachlos, rund 500 Häuser schwer beschädigt: Die Sturzflut vom Juni 2016 hat unfassbares Leid über die Menschen in der Region Simbach am Inn gebracht. Ein Jahr nach der Naturkatastrophe haben die Landshuter FREIE WÄHLER-Landtagsabgeordnete Jutta Widmann sowie Fraktionschef Hubert Aiwanger am Donnerstag in Simbach am Inn der Opfer gedacht und sich einen Überblick über die Folgen des tausendjährigen Hochwassers verschafft. Bei einem Stadtrundgang informierten sich die Abgeordneten über die Hochwasserschutzmaßnahmen der Stadt.

Widmann kritisierte in diesem Zusammenhang die Staatsregierung: „Angesichts der immensen Schäden klingt die Ankündigung der Staatsregierung, die Hochwasserhilfen ab 2019 zu beenden, wie blanker Zynismus. Als einziger Anwalt der Kommunen im Bayerischen Landtag werden wir FREIEN WÄHLER uns im Landtag dafür einsetzen, dass diese Hilfen auch über 2018 hinaus den Betroffenen zugutekommen.“ Dies begrüßte Simbachs dritte Bürgermeisterin Christa Kick (UNS-Freie Wähler) ausdrücklich: Viele Bürger könnten gerade in finanzieller Hinsicht weiterhin jede Unterstützung gebrauchen. Unabhängig davon könne ein tausendjähriges Hochwasser durchaus bereits nach ein oder zwei Jahren wiederkehren – Vorsorge sei daher wichtig.

Werner Schießl, Kreisvorsitzender der FREIEN WÄHLER im Landkreis Rottal-Inn, beklagte, dass ein erheblicher Teil der 6,5 Millionen Euro Spendengelder teils erst mit erheblicher Verzögerung ausgezahlt worden sei – das dürfe sich bei künftigen Großschadensereignissen nicht wiederholen. Der niederbayerische FREIE WÄHLER-Bezirksvorsitzende Heinrich Schmidt forderte mehr dezentralen Hochwasserschutz ein – dieser müsse in der Fläche Bayerns beginnen.

Genau dafür macht sich FREIE WÄHLER-Fraktionschef Hubert Aiwanger aktuell im Landtag stark: „Die Staatsregierung muss landesweit dezentrale Wasserrückhaltemöglichkeiten realisieren. Anträge von uns dazu wurden bisher leider von der CSU abgelehnt. Das muss auch besser finanziert und die Kommunen vor allem besser begleitet werden. Deshalb fordern wir FREIEN WÄHLER ausreichend Personal bei den Ämtern für ländliche Entwicklung sowie bei den Wasserwirtschaftsämtern. Außerdem muss sich der Freistaat mit 90 Prozent an der Finanzierung kommunaler Hochwasserschutzprojekte beteiligen.“

Zusätzlich fordern die FREIEN WÄHLER eine schnelle Eingreiftruppe aus Experten – unter anderem der Ministerien – um bei Katastrophen den Behörden vor Ort schnelle und qualifizierte Hilfestellung bei der Bewältigung der Situation geben zu können.

22.05.2017

Kreistreffen in Ergolding mit BMW Besichtigung

Parlamentarischer Abend der FREIEN WÄHLER „Alpenraum 2030 – neue Wege in zeitloser Schönheit“

Streibl: Klimawandel mit Elektromobilität und nachhaltiger Energiegewinnung bekämpfen

München. Klimaschutz, Elektromobilität und der Erhalt von Baudenkmälern: Darum ging es am Freitag beim Parlamentarischen Abend der FREIEN WÄHLER „Alpenraum 2030 – neue Wege in zeitloser Schönheit“. Florian Streibl, Parlamentarischer Geschäftsführer, sowie der Vorsitzende des Landtagswissenschaftsausschusses Prof. Dr. Michael Piazolo, diskutierten vor rund 100 Gästen mit Experten über drängende Fragen für die Zukunft unserer Alpenregion.

Streibl stellte gleich zu Beginn der Veranstaltung fest: „Unsere alpenländische Heimat in ihrer zeitlosen Schönheit zu erhalten und zu fördern ist eine Aufgabe, der wir uns als FREIE WÄHLER stellen wollen.“ Zudem wies der Abgeordnete aus Oberammergau darauf hin, dass der Klimawandel den Bayerischen Alpenraum vor erheblich größere Herausforderungen stelle als andere Regionen Deutschlands: „Zwei Grad Erwärmung bedeuten bei uns eine Verschiebung der Vegetationszone um rund 200 Höhenmeter“, warnte Streibl. Der Rückgang des Permafrostes und vermehrte Starkregenfälle hätten für die Menschen in der Region dramatische Auswirkungen. Die Vegetation ändere sich, Wildbäche würden zu reißenden Strömen und halbe Berghänge gerieten in Bewegung – so wie die Mure Hechendorf. „Daher muss auch im Alpenraum die Energiewende greifen: Elektromobilität, Car-Sharing und die Nutzbarmachung nachhaltiger Energiegewinnung stehen dabei im Vordergrund“, so Streibl.

Hubert Mangold, 1. Bürgermeister in Schwaigen (Lkr. Garmisch-Partenkirchen), erläuterte, seine Gemeinde habe beste Voraussetzungen für die Energieautarkie: Zwei Drittel des Gemeindeeinzugsgebiets bestehe aus Wald, sodass der Energieträger Holz eine ebenso große Rolle spiele wie die Fotovoltaik. Die Carsharing-Stromtankstellen in Schwaigen speisten sich überwiegend aus Sonnenkraft – diese Nutzung sei wirtschaftlicher, als den überschüssigen Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen. Mangold kritisierte die Staatsregierung. Diese unterstütze die Kommunen nicht ausreichend, dabei seien Know-how, Infrastruktur und Geld für eine zügige Bewältigung der Energiewende fast im Überfluss vorhanden.

Egal ob Pellets oder Hackschnitzel: Energie aus bayerischen Wäldern kann einen bedeutenden Beitrag zur Energieautarkie bayerischer Städte und Gemeinden leisten, erklärte Florian Diepold-Erl. Er ist Klimaschutzmanager des Landkreises Garmisch-Partenkirchen und schätzt das Potential zur Steigerung der Holzvermarktung mit Pellets und Hackschnitzeln auf rund 30 Prozent. Eine solche Holzausbeute sei nachhaltig möglich – ohne dem Wald zu schaden. Hier müsse die Politik jedoch kleinen Privatwaldbesitzern attraktivere Angebote machen.

Dem stimmte Dr. Leopold Herz, agrarpolitischer Fraktionssprecher, uneingeschränkt zu. Der Allgäuer Abgeordnete zeigte sich in Bezug auf den Vorstoß für einen dritten Nationalpark in Bayern äußerst skeptisch. „Einen Nationalpark Ammergebirge lehnen wir klar ab. Denn es kann nicht sein, dass hierzulande ganze Wälder stillgelegt werden, während wir viel Geld ausgeben, um aus den USA Pellets zu importieren.“ Die Energiewende müsse endlich von unten nach oben erfolgen – doch die Staatsregierung habe längst gezeigt, dass sie eine Demokratisierung der Energieproduktion nicht wolle, so Herz.

Auch der Denkmalschutz im südbayerischen Raum war Thema des Abends. Hier bietet das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege (BLfD) eine bemerkenswerte Dienstleistung: So sind sämtliche der 109.000 bayerischen Denkmäler auf der Homepage der Behörde verfügbar – digitalisiert und im Internet abrufbar über einen Denkmal-Atlas. Die Vielfalt von Denkmälern in der bayerischen Landschaft sei wichtig für die Identität des Freistaats, so BLfD-Abteilungsleiter Dr. Walter Irlinger. Historiker Anton Brandner berichtete über die besonderen Erfordernisse des Denkmalschutzes im Alpenraum.

Abschließend betonte Florian Streibl die Bedeutung der Alpen als jahrtausendealtem Kultur- und Siedlungsraum: „Der bayerische Alpenraum war immer schon eine wichtige Brücke in den Süden und sicherer Rückzugsraum. Das alles hat sich in der Bau- und Lebensweise unserer Heimat niedergeschlagen. Bau- und Bodendenkmäler sind Zeugen unserer Kultur und Geschichte. Dieses Erbe müssen wir uns stets aufs Neue bewusst machen: Um zu wissen, woher wir kommen, und um zu erkennen, wohin unser Weg geht.“

02.05.2017

Einladung von MdL Jutta Widmann zur Landshuter Dult

27.04.2017

Niederbayerisches Regional-Treffen der FREIEN WÄHLER

08.04.2017

Besuch des Starkbierfestes der FW Wolnzach

v.L. Ludwig Hötzinger (FW Wurmsham, FW Bundesvorsitzender MdL Hubert Aiwanger, Anja Koch, OV FW Wolnzach, Martin Söll. OV FW Wurmsham, Karl Wystrach, FW Wurmsham

Kürzlich war eine Abordnung der FREIEN WÄHLER Wurmsham beim Starkbierfest der FREIEN WÄHLER Wolnzach zu Gast!
Neben einem hervorragenden Kabarett-Abend
sprach auch der Bundesvorsitzende der FREUEN WÄHLER, MdL Hubert Aiwanger!
Es spielten die Maschner!
Im Kommentar ist die Rede des Bundesvorsitzenden beigefügt!

30.03.2017

FREIE WÄHLER WURMSHAM E.V. STELLEN SICH KLAR GEGEN NEOLIBERALISMUS UND BEGRÜßEN WIRTSCHAFTSMODELL GEMEINWOHLÖKOLOGIE

v.L. Martin Söll, OV FW Wurmsham, Günter Grzega, Sparda-Bank München Vorstand a.D., Rainer Forster, KAB, Karl Wystrach, FW Wurmsha

Kürzlich besuchte eine Abordnung der FREIEN WÄHLER WURMSHAM eine Info-Veranstaltung der GEMEINWOHLÖKOLOGIE (GWÖ), das von deren Regionalgruppe Landshut organisiert wurde. Es hielt u. A. Günter Grzega, Vorstandsvorsitzender a. D. der Sparda-Bank München und Vorstandsvorsitzender des Institutes für Gemeinwohlorientierte Politikberatung Bonn einen Vortrag über die katastrophalen Folgen und Auswirkungen des Neoliberalismus, auf den die EU-Politik leider voll und ganz hinzielt. Er kritisierte die menschen- und demokratieverachteten Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA als "neoliberalistisches Projekt der Gewinnmaximierung auf Kosten von Mensch und Umwelt. Danach wurde das Wirtschaftsmodell GEMEINWOHLÖKONOMIE, das sich auf Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung & Transparenz aufbaut, genauer vorgestellt,
Seit der Entstehung des Überparteilichen GWÖ-Projektes 2010 haben sich über 2.200 Unternehmen, über 160 Organisationen und über 7.000 Personen der Initiative angeschlossen.
Die FREIEN WÄHLER WURMSHAM halten es für sehr wichtig, das Wirtschaftsmodell GEMEINWOHLÖKOLOGIE zu unterstützen!

29.03.2017

Info-Veranstaltung zum Thema TISA in Grafing

Dr. Wolfgang Beer, FW Aßling, Paul Kleiser, Politologe vom Sozialforum München, Dr. Ilse Ertl, FW Bundestagskandidatin, Martin Söll OV FW Wurmsham

Am Mittwoch, den 29.03. war unser Ortsvorsitzender Martin Söll, in Vertretung der FREIEN WÄHLER Wurmsham in Grafing bei einer hochinteressanten Info-Veranstaltung zum Thema TISA. Er traf sich hier der Bundestagskandidatin der FREIEN WÄHLER, Dr. Ilse Ertl und Dr. Wolfgang Beer (FW Aßling).
Wie eine DAMPFWALZE wird unser Land und mit ihm viele andere Staaten überrollt, wenn TiSA kommt. Spätere Generationen werden uns vorwerfen, in einer Zeit, in der man noch etwas gegen dieses Freihandelsabkommen unternehmen hätte können, nichts getan zu haben. Zuspät wird es sein, wenn wieder SPD/CDU/CSU gewählt werden. Paul Kleiser, Politologe vom Sozialforum München sprach gestern über das Wenige, was über TiSA bisher bekannt ist. Künftig werden Arbeitsschutz, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Datenschutz nur noch leere Worthülsen sein. Mein Appell an Alle, informiert Euch und kämpft gegen die Freihandelsabkommen

23.03.2017

Gemeinsame Filmvorführung mit der KAB und dem Agrarbündnis TS / BGL

v.L. Josef Schmid (Landesvors. AbL), Martin Söll (OV FW Wurmsham), Rainer Forster (KAB), Dr. Ilse Ertl (Tierärztin, Bundestagskandidatin FW), Leonhard Strasser (Präs. Agrarbündnis TS / BGL), Konrad Hiermer (BDM Ldkr. Landshut)


"WEILOISIRGENDWIAZAMHÄNGD"
Bedrohte Landwirtschaft und Wege zu mehr Miteinander, Bienensterben, Phosphate in den Gewässern, Maismonokulturen und immer mehr landwirtschaftliche Kleinbetriebe, die aufgeben. In dem Film „Weiloisirgendwiazamhängd“, den die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) mit den Freien Wählern Wurmsham präsentierte, denken Familienbetriebe trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten an das große Ganze und zeigen, wie sie auf die Region zugeschnitten Landwirtschaft und gleichzeitig Landschaftspflege betreiben.
Pauluszell / Wurmsham – Großes Kino in Pauluszell. Auf der von Martin Söll gebastelten Großleinwand im voll besetzten Zellbachstüberl beim KAB-Abend tuckert Schorsch Planthaler auf einem gelben, almgängigen Trecker durch die Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land, besucht Bauern, Gärtner, Imker, einen Bäcker und Naturschützer. Der Weg führt durch hügelige Landschaften, vorbei an idyllischen Wiesen und Feldern.
In Reichersdorf trifft er Sepp Hubert. Der ist auf der Leinwand wie im wahren Leben Traunsteiner Kreisvorsitzender des Bundes Deutscher Milchviehhalter (BDM) und fordert seit Langem eine andere Milchpreispolitik. Gleichzeitig spricht er sich massiv gegen Agrogentechnik aus und zeigt ein Getreidefeld, auf dem ein Gemenge verschiedener Sorten wächst, das Spritzen und übermäßige Düngung überflüssig macht. Das entlaste unter anderem auch den überdüngten Waginger See. Im Kuhstall von Liesi und Albert Aschauer erfahren die Zuschauer, wie viel Arbeit und Energie in der Aufzucht von Kälbern steckt, und warum die Bauern einen Milchpreis von 40 bis 50 Cent pro Liter brauchen, damit sich ihre Arbeit rechnet.
Szenenwechsel. Hans Praxenthaler aus Fridolfing nimmt die Kinobesucher mit in seinen Mischwald, den er naturnah bewirtschaftet und der robuster gegen Schädlingsbefall und Sturmschäden ist als etwa eine Fichten-Monokultur. Weiter geht es zum Imker Simon Angerpointner, der den frühen Mähzeitpunkt und das Verschwinden von Blühpflanzen mitverantwortlich macht für das Bienensterben.
Die in dem Film gezeigten Betriebsleiter versuchen sich mit ganz eigenen Strategien zu behaupten. So schafft Michael Steinmaßl aus Kirchanschöring das Kunststück, im Vollerwerb von einem nur vier Hektar großen Betrieb zu leben: Er baut mit seiner Familie Gemüse an, das er direkt vermarktet – in Traunstein auf dem Wochenmarkt, er liefert an Restaurants und an Bioläden. Auch Gertraud Gafus hat auf der Fürmann-Alm bei Anger ihren Weg gefunden und betreibt neben der arbeitsintensiven Almbewirtschaftung eine Gastronomie. Diese Produkte brauchen keine weltmarktorientierten Vermarktungsstrukturen, so die Botschaft.
Produziert wurde der Film auf Initiative des Agrarbündnis BGL/TS, in dem sich ganz unterschiedliche Akteure für eine nachhaltige Landwirtschaft in der Region, aber auch für fairen Handel weltweit einsetzen. So geht es in den 90 Filmminuten nicht nur um heimische Landwirtschaft, sondern auch um Eine-Welt-Läden, die fair gehandelte Produkte von Kleinbauern weltweit vertreiben. Gedreht wurde der Film von Regisseur und Kameramann Erwin Mertl, wobei keiner der Darsteller vorher schon einmal vor einer Kamera stand.
Leonhard Strasser, Sprecher des Agrarbündnisses, war extra für das Filmgespräch gekommen und plauderte noch so manche Anekdote rund um den Film aus. „Storyboard, Drehbuch? Von all dem hatten wir keine Ahnung. Wir wollten einfach einen Film machen als Zeichen gegen die immer intensivere Landwirtschaft, das Konsumverhalten und falsche politische Weichenstellungen“. Breite Zustimmung und Kopfnicken gab es auch für seine Aussage, dass die derzeitige Landwirtschaft in eine Richtung gelenkt wird, die weder für uns Bauern noch für die Verbraucher gut ist und auf Dauer unsere Lebensgrundlage zerstört.
Notwendig sei eine Neuausrichtung der Agrarpolitik - sozial gerecht, bäuerlich, ökologisch und umweltschonend, pflichtete die Tierärztin Ilse Ertl bei. Sie ist Bundestagskandidatin der Freien Wähler in Oberbayern. Auf die Frage eines Besuchers, was der Bauernverband zu dem Film sage, der ja die Nöte und Sorgen vieler Betriebe in der Region aufzeige, konnte Leonhard Strasser nur mit den Schultern zucken. 
Josef Schmid von der AbL (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft) lobte den bayerischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU), bei dem er den Eindruck habe, er könne nicht so wie er wolle. „Die Interessen der Agrarkonzerne scheinen einem Wandel noch im Weg zu stehen“, resümierte Rainer Forster (KAB) und hofft, dass die Verbraucher politischer werden – nicht nur beim täglichen Kauf von Lebensmitteln.

 

 


20.03.2016

Milchbauerntag in Sachsenkam: FREIE WÄHLER WURMSHAM stellen sich klar hinter BDM-Konzept

v.L. Ramuold Schaber, Bundesvorsitzender BDM, Josef Schmid, Landesvorsitzender AbL, MdL Hubert Aiwanger, Bundesvorsitzender FREIE WÄHLER, Leonhard Zirnbauer jun, FW Wurmsham, Martin Söll, OV FW Wurmsham

Milchbauerntag in Sachsenkam

15.03.2017

Info-Abend über die Silphie-Pflanze mit "Fraktion vor Ort"

v.L. Ralf Bordmann (Fa. Donau-Silphie), MdL Benno Zierer, MdL Nikolaus Kraus, Martin Söll (OV FW Wurmsham)

FREIE WÄHLER Lantagsabgeordnete begrüßen Silphie-Anbau!


Wurmsham: Über sechzig Gäste konnten die FREIEN WÄHLER Wurmsham am vergangenen Mittwoch zu ihrem Info-Abend über die Energie-Pflanze Silphie im Gasthaus Maier in Wurmsham begrüßen.
Der Ortsvorsitzende des Ortsverbandes, Martin Söll erwähnte bei seiner Begrüßung, dass es ein wahrer Kraftakt gewesen sei, diese Veranstaltung terminlich mit allen Beteiligten so kurzfristig unter einen Hut zu bringen, da am 23.03. März bereits die  Filmvorführung des Agrarbündnisses Traunstein / Berchtesgadener Land mit Leonhard Strasser “WEIOISIRGENDWIAZAMHÄNGD“  um 20 Uhr im Zellbachstüberl in Pauluszell  stattfindet, die gemeinsam mit der KAB organisiert wird. Ralf Brodmann stellte in seinem gut 1 stündigen Vortrag die Energiepflanze Silphie, seine Züchtungserfahrungen und Anbau- und Erntemethoden vor. Die Durchwachsene Silphie, die zu den Korbblütlern zählt,  wird zusammen mit  Mais angebaut und dient hier im ersten Jahr als Untersaat. Ab dem zweiten Jahr wächst sie auf eine Höhe von gut 3 Metern und blüht von Juni bis zur Ernte im September. Sie wächst auch gut im Schatten und zieht mit seinem bis zu 2 Meter tiefen Wurzelstock viel Nitrat aus dem Boden  und ist humusbildend. Sie benötigt nur die jährlich übliche Düngung und wächst mind. 15 Jahre ohne weitere Aussaat jährlich wieder nach. Herr Brodmann  ging auch auf das Verhalten der Pflanze in der Biogasanlage ein. Des weiteren  schlüsselte er  Kosten, Deckungsbeiträge und  Amortisierungszeiten genau auf.  Die abschließende,  sehr rege Diskussion moderierte Gottfried Obermair, Mitarbeiter der Landtagsfraktion der FW, der zugleich auch Leiter des Landesarbeitskreises Energie ist. Unter den  Besuchern war auch eine Imkerin aus der Nähe von Schwindegg, die heuer die Durchwachsene Silphie bei Ihr  auf einem Feld von Herrn Brodmann anbauen lässt. Die beiden Landtagsabgeordneten MdL Benno Zierer und MdL Nikolaus Kraus, die im Rahmen der Aktion „FRAKTION VOR ORT“ gekommen waren, zeigten sich sehr beeindruckt von der Silphiepflanze und werden nun versuchen, durch Anträge zur Förderung dieser für  die Umwelt und Natur sehr nützlichen Pflanze  deren Anbau anzukurbeln. Einer der beiden Abgeordneten plant sogar nun selbst,  die Pflanze anzubauen zu lassen. Ralf Brodmann berichtete auch über den Energiepark Hahnennest, bei dem sich vier landwirtschaftliche Familienbetriebe aus Hahnennest  zusammengeschlossen haben, um gemeinsam eine Biogasanlage zu bauen und zu betreiben. Die Gesamtanlage produziert 1000 m3 Gas in der Stunde, die rund 5.500 KW Energie entsprechen. Hier findet sich von der Substratproduktion bis hin zum Verkauf von Gas, Strom und Wärme an den Haushaltskunden alles in bäuerlicher Hand.  Der Energiepark Hahnennest bewirtschaftet  ca. 1100 ha Fläche, davon 110 ha biologisches Grünland für die Milchkühe des Milchparks Hahnennest. Es  sind hier auch bereits über 150 ha Fläche mit Silphie angebaut. Da der Energiepark  am 13.08. sein jährliches Silphie-Blütenfest abhält, bei  dem u. A. auch Feldbegehungen, Vorträge und ein Rahmenprogramm stattfinden, planen die FREIEN WÄHLER WURMSHAM  nun beim diesjährigen Vereinsausflug einen Besuch  dieses Festes.

 

 

15.03.2017

Treffen des LAK Energie in Wurmsham

LAK Energie der FW Bayern, mit Leiter Gottfried Obermair (1. v. rechts)

Energieeffizientes Bauen - mit dem Effizienzhaus-Plus in die Zukunft?

Das sechste Treffen des Landesarbeitskreises Energie führte die Mitglieder in das niederbayerische Wurmsham.  Besprochen wurden Themen wie das „Effizienzhaus-Plus“, bei dem LAK-Mitglied Johann Christl eine Kommune sucht, die gemeinsam mit ihm eine zukunftsorientierte Siedlung auf Basis künftiger Standards von Wohngebäuden „Effizienhaus-Plus“ planen und realisieren.

Erfreuliches hatte der LAK-Leiter Gottfried Obermair aus der Landtagsfraktion zu berichten. Thorsten Glauber (MdL und energiepolitischer Sprecher) hat die Anregung des LAK-Energie zum Thema „Mieterstrombesteuerung“ aufgenommen und in die politische Diskussion der Landtagsfraktion eingebracht. Hauptthema des Treffens galt der von Martin Söll organisierten Präsentation über die „Donau-Silphie“ – eine Energiepflanze die sich als Alternative zum Maisanbau für Biogasanalagen bewähren könnte. Die Pflanze selber ist als Dauerkultur 15 bis 20 Jahre nutzbar, der ackerbauliche Aufwand ist sehr gering und die Pflanze bietet als weiteren Vorteil gegenüber den Maisanbau Nahrung für Bienen.

18.03.2017

Bundesmitgliederversammlung in Neustadt an der Weinstraße

v.L. Martin Söll, OV Fw Wurmsham, FW Bundesvorsitzender, MdL Hubert Aiwanger, Annette Walter-Kielian, FW Landshut Stadt, Vorsitzende LAK Gesundheit, Jörg Walter, FW Landshut Stadt

DIE ANSTÄNDIGE ALTERNATIVE AUF DEM WEG IN DEN BUNDESTAG

FREIE WÄHLER beschließen Bundestagswahlprogramm

Anpacken statt abwarten

Hambacher Schloss. 1832 wurde das Hambacher Schloss zum Schauplatz der frühen Demokratiebestrebung in Deutschland. Nachdem die damalige Obrigkeit eine strenge Zensur und ein Demonstrationsverbot eingeführt hatten, entlud sich die Unzufriedenheit darüber im Hambacher Fest. Seit dem gilt das Hambacher Schloss als Sinnbild der Demokratie in ganz Deutschland.

185 Jahre später trafen sich am gleichen Ort 180 Freie Wähler aus ganz Deutschland um ihr Wahlprogramm für die Bundestagswahl zu beraten und zu verabschieden.

Im Mittelpunkt dieses Wahlprogramms stehen die Grundwerte von Familie, Gemeinschaft, Bürgersinn, Heimat und Anstand. Damit positionieren sich die Freien Wähler als wählbare Alternative sowohl zu der Politik der etablierten, abgehobenen Alt-Parteien, als auch zu denen, die von sich behaupten, eine "Alternative für Deutschland" zu sein.

"Die Freien Wähler arbeiten seit Jahrzehnten in zahllosen Städten und Gemeinden erfolgreich an der pragmatischen Lösung kommunaler Herausforderungen. Wir kennen die Ängste, Sorgen, Nöte und Probleme der Menschen vor Ort. Wir sind die liberal-wertkonservative Heimatpartei, die Deutschland dringend braucht. Wir sind die, die täglich dort anpacken, wo andere nur meckern und pöbeln", fasst Hubert Aiwanger, Bundesvorsitzender der Freien Wähler, die Botschaft zusammen, die von dieser Bürgerversammlung der Freien Wähler ausgeht.

Stephan Wefelscheid, Landesvorsitzender der Freien Wähler Rheinland-Pfalz, ergänzt: "Unsere Herzensangelegenheiten sind diese Menschen vor Ort, die kommunale Infrastruktur, die Schulen, die Lebensqualität, Pflege und Gesundheit, sowie die innere Sicherheit in den Gemeinden. Wir wollen weniger Bürokratie und mehr Gemeinwohl. Wir wollen anständig zusammenleben. Deshalb müssen wir auch dort vertreten sein, wo die Entscheidungen fallen, die uns vor Ort konkret betreffen. Deshalb müssen wir auch in den Bundestag!"

01.03.2017

Politischer Aschermittwoch in Deggendorf

Gleich mit 8 Mitgliedern und einem Gast kamen die FREIEN WÄHLERN mit einem gecharterten Kleinbus zum diesjährigen Politischen Aschermittwoch nach Deggendorf.

Aschermittwoch der Freien Wähler: Aiwanger spottet über "Zwillinge" Merkel und Schulz

Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger hat die Regierungskoalition in Berlin scharf angegriffen. "Wenn unserem Land das Chaos droht, dann wird es regiert von Schwarz und Rot", sagte er beim Politischen Aschermittwoch in Deggendorf. Über Bundeskanzlerin Angela Merkel und den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz spottete er: "Merkel und Schulz sind doch politische Zwillinge mit dem Unterschied, dass der Herr Schulz etwas schlechter rasiert ist."Der FW-Vorsitzende wetterte auch gegen Merkels Flüchtlingspolitik, ohne die es seiner Ansicht nach den Brexit nicht gegeben hätte. Er verlangte eine Einwanderungspolitik nach dem Vorbild Kanadas und Hilfen für die Menschen in Krisenländern, damit sie gar nicht erst nach Rosenheim oder Köln kämen.
In den Freihandelsabkommen sieht Aiwanger eine Gefahr für Bayerns Landwirte. "Glauben wir doch nicht, dass wir in Kanada Märkte erobern könnten." Kein Verständnis hat Aiwanger für Rettungsschirme "für deutsche oder amerikanische Großbanken, die sich verzockt haben". Vielmehr bräuchten Krankenhäuser, Hebammen oder die Infrastruktur im Land Rettungsschirme.
Der bayerischen Staatsregierung warf er vor, sich zu wenig um den Lehrernachwuchs zu kümmern. Es sei absehbar, dass dem Freistaat die Realschullehrer ausgingen. Er forderte auch eine bessere Unterstützung von Familien. Aiwanger sprach sich für kostenfreie Kinderbetreuung und bezahlbaren Wohnraum aus. Der CSU attestierte er eine mangelnde Weitsicht: "Die Freien Wähler denken weiter voraus als die Schwarzen, die am 1. Januar feststellen, das Weihnachten vorbei ist."
Zuvor sprach der Kandidat der Freien Wähler für die Bundespräsidentenwahl Alexander Hold. Den lautesten Beifall bekam er für seine Kritik am Ablauf der Bundespräsidentenwahl. Der Bundespräsident sei von drei Personen im Hinterzimmer bestimmt worden. "Die Wahl wäre besser beim Volk aufgehoben." Wenn Bürger nicht selber wählen dürfen, verstehe er auch, dass viele sagen würden: "Das ist nicht mein Präsident." Es gebe keinen Grund, weshalb das Volk bei der Wahl nur "Zaungast" sei. (Quelle:pnp)

18.02.2017

Greding: Sitzung des Landesarbeitskreises Gesundheit, gkoppelt mit dem Landesarbeitskreis Umwelt

PROTOKOLL zum 27. Treffen des Arbeitskreises Gesundheit/Pflege im Freie Wähler Landesverband Bayern am 18.02.2017


Sitzungsort: Rathaus Greding,
Beginn 10:00 Uhr
Anwesend laut Anwesenheitsliste:
Annette Walter-Kilian (Vorsitzende), Jörg Walter, Dr. Martin Seitz, Marianne Heigl, Dr. Heino Pause, Ute Gössner, Karl Wystrach, Martin Söll, Ludwig Hammel, Christian Ponzer, Prof. Dr. Peter Bauer, Benno Zierer, Angelika Thiel, Martin Meier, Entschuldigt: Dr. Karl Vetter, Günther Görlich, Joachim Guzy, Florian Schösser, Susann Enders, Petra Flauger, KarlHeinz Wirth, Claudia Schiller-Gruner

TOP 1 Begrüßung

Um 10:00 Uhr begrüßte der Bürgermeister der Stadt Greding Manfred Peischl die Anwesenden im Rathaus. Anschließend begrüßte Annette Walter-Kilian die Versammlung und hier besonders die beiden Abgeordneten Prof. Dr. Peter Bauer und Benno Zierer und die Mitglieder des Arbeitskreises Umwelt. Die Vorsitzende Annette Walter-Kilian bat um Änderung der TO, wie folgt: Da sich der Referent zu Pkt. 3 kurzfristig entschuldigen musste, wird dieser TO gestrichen und auf die TO der nächsten Sitzung verlegt. TO 8 "Bericht aus dem Landtag" wird auf den TO 3 vorgezogen, da unsere Abgeordneten um ca. 13 Uhr die Versammlung verlassen müssen. Es gab keine Einwände gegen diese Änderung der Tagesordnung, auch nicht gegen den vorgeschlagenen Protokollführer Jörg Walter.

TOP 2 Antibiotikaresistenzen - Verknüpfung mit Umwelt "4. Reinigungsstufe"

Annette Walter-Kilian erklärte anhand einer PowerPoint Präsentation das Thema "Antibiotika- und Arzneimittelreste im Wasser/Abwasser - 4. Reinigungsstufe". In unserem Abwasser werden Reste von organischen Schadstoffen, wie Humanpharmaka, Industriechemikalien, Körperpflegeprodukte, Waschmittelinhaltsstoffe, Rückstände aus Klärschlammbehandlung, Nahrungsmittelzusatzstoffe, Pflanzenschutzstoffe oder Futtermittelzusatzstoffe gemessen. - 2 - Seite 2 Bei Fischen wurden Arzneimittelrückstände, besonders Schmerzmittel nachgewiesen, aber auch bereits Verhaltensstörungen auf Grund von Psychopharmaka festgestellt. Die Einführung der 4. Reinigungsstufe, also eine zusätzliche Reinigung durch Aktivkohlefilter oder/und durch Besprudelung mit Ozon, würde nachgewiesenermaßen viele dieser Stoffe herausfiltern und eliminieren. Diese Nachweise sind bereits in Baden Württemberg erbracht, dort haben viele große Städte bereits die 4. Reinigungsstufe eingeführt. In Bayern wurde zuletzt ein Versuchsklärwerk in Weißenburg/Gunzenhausen eingerichtet. Man möchte dort Ergebnisse abwarten. Dies, so Annette Walter-Kilian ist vertane Zeit, da ja bereits Ergebnisse zur 4. Reinigungsstufe vorliegen. Die angesetzten 3 Jahre Forschung sind reine Taktik der Staatsregierung. Nähere Informationen zum Thema 4. Reinigungsstufe gibt es unter www.umweltbundesamt.de/arzneimittel-in-der-umwelt-vermeiden-reduzieren. Auf der vorletzten Bundesfachausschuss-Sitzung kam man zum Ergebnis: Die 4. Reinigungsstufe entspricht dem deutschen und europäischen Vorsorgeprinzip, daher muss ein bundeseinheitliches Reinigungssystem unseres Trinkwassers im Hinblick auf die 4. Reinigungsstufe eingeführt werden. Dieses Thema wird im BFA auch in Zukunft nachgearbeitet und die Ergebnisse der einzelnen Bundesländer zusammengetragen. Nach einer angeregten Diskussion der Sitzungsteilnehmer, auch aus dem Bereich Umwelt, kam man übereinstimmend zu folgendem Ergebnis: - die Einführung einer 4. Reinigungsstufe in unser Klärsystem ist schnellstens notwendig - zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung fordern beide Arbeitsgruppen eine schnelle Umsetzung eines bundeseinheitlichen Reinigungsverfahrens unseres Abwassers, im Hinblick auf die 4. Reinigungsstufe - die Kosten hierfür sind schon wegen des deutschen und europäischen Vorsorgeprinzips zur Risiko- und Gefahrenvorsorge der Bevölkerung von Bund und Ländern zu übernehmen. - zusätzlich fordern die FREIE WÄHLER Facharbeitskreise bundeseinheitliche Entsorgungsregeln von Arzneimitteln Die Bevölkerung muss über Entsorgungsvorschriften aufgeklärt werden; Arzneimittelreste gehören nicht in Spüle oder Toilette - sofern eine Müllverbrennung gewährleistet ist, müssen diese im Restmüll entsorgt werden. Ergänzend zum Thema erwähnten die Beteiligten aus dem Bereich Umwelt, dass das zusätzliche Problem Nitratrückstände im Wasser z. B. durch Mikroorganismen abgebaut werden könnte. Hierzu möchten die AK´en weitere Informationen sammeln.

TOP 3 Bericht aus dem Landtag MdL Prof. Dr. Peter Bauer berichtet aus dem Landtag:

Integrationsgesetz: Ein Teil des Integrationsgesetzes ist die "Leitkultur", die aber hier nicht definiert ist und darüber hinaus ist die Finanzierung nicht geklärt, d. h. es wird den Kommunen kein Budget zur Verfügung gestellt. Eine gemeinsame Zusammenarbeit mit der CSU für eine vernünftige Regelung scheiterte an der CSU Dominanz. Der Versuch Unterparagraphen einzubringen scheiterte auch am CSU- Widerstand; die gemeinsame Weiterarbeit wurde durch die CSU eingestellt. - Jahreshaushalt: Der Jahreshaushalt in Höhe von 58 Mrd. € wurde von der CSU-Mehrheit durchgedrückt. Änderungsanträge scheiterten jeweils an den Mehrheitsverhältnissen und an Konsensfähigkeit - Pflege: Wir FREIEN WÄHLER bleiben an der Einrichtung von Pflegekammern und führen weiter Diskussionen, Sitzungen durch und bringen hierzu Anträge ein, bis wir dieses Ziel erreicht haben. - 3. Startbahn Flughafen München: Das von den FREIEN WÄHLERN geforderte Flughafenkonzept liegt nach wie vor nicht vor. Wir denken, dass für eine 3. Startbahn kein Bedarf vorliegt, da es an Plausibilität fehlt. Die veranschlagten Kosten von 1,3 Mrd. € werden aus Rücklagen gebildet. - Einwanderungsgesetz: Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion will auch hier weiter tätig bleiben, um eine vernünftige Regelung herbeizuführen.

TOP 4 Arzneimittel-Versorgungsstärkungsgesetz (AMVSG)

Das neue Arzneimittel-Versorgungsstärkungsgesetz soll eine flächendeckende Versorgung mit bezahlbaren Arzneimitteln sichern. Vielmehr stellt es eine Sicherung der Lobbyarbeit von Pharmaindustrie und Krankenkassen dar. Dadurch ist die flächendeckende, im Besonderen die ausreichende Versorgung von vielfältigen und unterschiedlichen Arzneimitteln gefährdet. Die Versammlung hat beschlossen, dieses Thema und dieses Gesetz zu überarbeiten. Unter Zuziehung des Bundesfachausschuss Gesundheit könnten/sollten Änderungen/Verbesserungen aus Sicht der FREIEN WÄHLER erarbeitet werden.

TOP 5 Heil- und Hilfsmittelversorgungsstärkungsgesetz

Am 1.1.2017 wurde das neue Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz gültig. Für den Heilmittelbereich dieses Gesetzes konnte Annette Walter-Kilian berichten, dass es zuerst einmal durch dieses Gesetz geplant ist, den Berufstand der Heilmittelerbringer (Physiotherapeuten, Logopäden, Ergotherapeuten und Podologen) aufzuwerten. Auch klingt es lediglich gut, dass die künftigen Vergütungsanpassungen nicht mehr an die Grundlohnsummen gebunden werden; dies gilt allerdings nur für 3 Probejahre.  Auch die Einführung des Modellversuchs "Blankoverordnung" klingt zuerst gut; aber leider ist hier in keiner Weise an die Budgetierung gedacht worden. Dadurch besteht die Gefahr, dass dieser Modellversuch scheitert, da die Budgetierung nach wie vor an den Ärzten hängt und diese selbstverständlich nicht für eine ihnen unbekannte Anzahl von Therapien Verantwortung übernehmen können. Das gesamte Konstrukt aus diesem Gesetz macht den Eindruck als sei ein Scheitern dieser Versuchs- und Probephasen vorgeplant. Annette Walter-Kilian will in engem Kontakt zum Verband Physikalische Therapie auf diese Probleme und unsere Befürchtungen zur Gesetzesentwicklung hinweisen. Im neuen Hilfsmittelversorgungsgesetz werden die gesetzlichen Krankenkassen verpflichtet, bis Ende 2018 ein grundlegend aktualisiertes Hilfsmittelverzeichnis zu erarbeiten. Den Krankenkassen wird in diesem Gesetz grundsätzlich mehr Kontrollmöglichkeit eingeräumt, z. B. durch Stichprobenprüfungen und durch Vertragskontrollen. Diese stärkeren Befugnisse für die Krankenkassen werden allerdings durch das gewinnoptimierte Denken der Kassen eine Benachteiligung der betroffenen Patienten zur Folge haben. Die Versammlung stimmte dem Vorschlag von Annette Walter-Kilian zu, auch dieses Gesetz und die Auswirkungen für den Patienten auf den weiteren Prüfstand zu stellen und zu einer unserer nächsten Sitzungen erneut zu diskutieren.

TOP 6 Pflegestärkungsgesetz

Annette Walter-Kilian berichtet über die Vorschläge des BFA zum Wahlprogramm für die Bundestagswahl und verlas diesen Bereich aus dem Entwurf für die Bundesprogrammkommission. Hierin werden "die Aufwertung der Pflegeberufe" und eine "Pflegeoffensive" gefordert. Die anschließende Diskussion kam zusätzlich zu weiteren folgenden Forderungen für diese Pflegeoffensive: - Definition Pflegebedürftigkeitsbegriff - Schaffung von Pflegekammern, bzw. flächendeckenden Pflegeberatungsstellen, MdL Prof. Dr. Peter Bauer: dieses Ziel wird von der Landtagsfraktion intensiv verfolgt! - die angebliche Unabhängigkeit des MDK auf den Prüfstand

TOP 7 Duftstoffe

Die Anfrage des AK und des BFA an unsere Europaabgeordnete Ulrike Müller wurde bereits beantwortet und als sehr interessant eingestuft. Unsere Anfrage betraf die "REACH- Richtlinien" in Bezug auf die Deklarationspflichten von schadhaften Zusatzstoffen bei der Verwendung von Duftstoffen im öffentlichen Raum, auch Kleinstmengen. Es werden seitens des Büros von Ulrike Müller Nachforschungen hierzu ergehen. Die Vorsitzende bedankte sich nochmal bei Susann Enders für die Erarbeitung dieses Themas. Wir FREIEN WÄHLER haben sowohl im AK als auch im BFA eine genaue Deklaration aller Zusatzstoffe gefordert.

TOP 8 Sonstiges und Termine

- "weibliche Genitalverstümmelung": Annette Walter-Kilian berichtet, dass es zum Thema, welches wir bereits im Februar 2012 auf der TO hatten, Anfang des Jahres einige Berichte gab: die Bundesregierung will junge Frauen besser vor Genitalverstümmelung im Ausland schützen. Wer mit Mädchen ins Ausland reisen will, um eine Genitalverstümmelung vornehmen zu lassen, dem droht künftig der Entzug des Reisepasses. Änderungen im Passgesetz hierzu sind geplant. Der AK kam zusätzlich zu dem Ergebnis, dass in dieser Sache durch unser EntwicklungshilfeMinisterium in den Ländern des Geschehens mehr getan werden muss. - Annette Walter-Kilian verlas den Entwurf des Bundestagswahlprogramms für den Bereich Gesundheit/Pflege, welcher durch den BFA in der letzten Sitzung erarbeitet wurde. Die endgültige Version wird demnächst vom Länderrat und anschließend von der Bundesmitglieder- versammlung verabschiedet und erscheint auf der Bundeshomepage www.freiewaehler.eu . - Die Tagesordnung anstehender AK-Sitzungen soll künftig nicht mehr auf der Bayernhomepage veröffentlicht werden; dadurch können wir die Vereinnahme unserer Themen durch andere Gruppierungen vermeiden. Termine und Ergebnisse werden weiterhin veröffentlicht. - die nächste AK Sitzung ist für den 20.05.2017 geplant. Die Vorsitzende Annette Walter-Kilian hatte im Vorfeld ein Gespräch mit der Direkt-Bundestagskandidatin aus dem Kreis Rosenheim Frau Mary Fischer. Diese hat aus aktuellen Anlässen der Schließung einiger Geburtshilfeeinrichtungen in ihrem Wahlkreis um Unterstützung gebeten; somit könnten wir dieses Thema als Topthema für die nächste Sitzung, dann in Rosenheim benennen. Dies wurde von der Versammlung so angenommen. - anlässlich des mittelalterlichen Spektakels der "Landshuter Fürstenhochzeit" in diesem Sommer lud Annette Walter-Kilian den AK zum Umzug in der Altstadt und anschließendem gemütlichen Beisammensein auf dem Festplatz am 16.07.2017 (Beginn 13:00 Uhr) ein. Ein gesondertes Rund- schreiben hierzu ergeht demnächst an alle AK-Mitstreiter. - Vom BFA ist für Herbst oder Anfang nächsten Jahres eine "Pflegeklausur" vorgeschlagen worden. Wir sollten uns bis zur nächsten Sitzung überlegen, was wir hierzu beitragen können. Annette Walter-Kilian bedankte sich bei den anwesenden Mitstreitern für die rege und ergebnisreiche Sitzung. Ende der Sitzung 14:00 Uhr Protokoll erstellt am 06.03.2017 durch: Jörg Walter und Annette Walter-Kilian Vorsitzende: Annette Walter-Kilian, Reichardtstr. 1, 84028 Landshut, annette_walterkilian@web.de

13.02.2017

Kreistreffen in Geisenhausen

11.12.2002

FREIE WÄHLER WURMSHAM in Berlin

Am vergangenen Wochenende war eine Abordnung der FW Wurmsham zur Abschlussfeier der Wahlkampftour der FREIEN WÄHLER und ihrem Bundespräsidentenkandidaten Alexander Hold eingeladen. Die FREIEN WÄHLER BAYERN, die diese Reise ermöglichten, hatten dazu die Räumlichkeiten im bekannten Lokal „Weinhaus Habel am Reichstag“ gebucht. Am Sonntag konnte die Ortsgruppe aus Wurmsham dann noch bei einer 2 stündigen Rundfahrt die Stadt Berlin mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten bestaunen. Unter den Wahlfrauen/männern, mit denen die FW Wurmsham am Vorabend der Bundespräsidentenwahl reichlich Zeit für einen Gedankenaustausch hatten, waren u. A. auch  die Landtagsabgeordneten Benno Zierer und Nikolaus Kraus.

 

09.02.2017

Überregionaler Stammtisch der FREIEN WÄHLER in Mainburg

Am 09.02.2017 nahmen die FREIEN WÄHLER Wurmsham mit einer Abordnung bei einem überregionalen Treffen der Ortsverbände in Mainburg teil. Anwesend waren auch MdL Benno Zierer, MdL Hubert Aiwanger sowie Bürgermeister und Orts- und Kreisvorsitzende aus den Landkreisen Kehlheim, Freising, Landshut und Pfaffenhofen. Huber Aiwanger streifte einige Themen wie Rentennieveu, Politik für die Heimat und Bürger, G8/G9, regionale Konzepte, Flüchtlingspolitik und die anstehende Bundestagswahl, zu der sich auch die FREIEN WÄHLER aufstellen lassen. MdL Benno Zierer, tätig im Ausschuss für Umwelt- und Verbraucherschutz und Sprecher für Umwelt- und Klimaschutz äußerte sich ausgiebig zur Umgebungsstraße Freising und möchte so früh wie möglich alle Institionen sowie Bürger in das Projekt mit einbringen. Danach folgte noch eine rege Diskussion zu den einzelnen Themen mit dem Fazit, dass man am sich spätestens im April, dieses mal in Rottenburg treffen will.

27.01.2017

Freie Wähler Wurmsham beim Neujahrsempfang der Landtagsfraktion

Neujahrsempfang der FREIEN WÄHLER im Bay. Landtag mit Gastredner Alexander Hold

München. „Verantwortung vor Ort übernehmen – die Zukunft unserer Kinder sichern“, so das Motto des Neujahrsempfangs der FREIEN WÄHLER am Freitag im Bayerischen Landtag. Rund 650 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Kultur konnte Fraktionschef Hubert Aiwanger begrüßen. Unter den Gästen war auch eine Abordnung der FREIEN WÄHLER WURMSHAM. Verantwortung vor Ort zu übernehmen bedeute, den Zusammenhalt der Menschen zu stärken und keine weitere Spaltung der Gesellschaft zuzulassen. „Wir FREIEN WÄHLER werden nicht akzeptieren, dass Jung und Alt, Arm und Reich, Stadt und Land gegeneinander ausgespielt werden. Denn wir sind die seriöse Alternative aus der politischen Mitte.“ Aiwanger dankte den vielen Tausenden ehrenamtlich tätigen Bürgern im Freistaat. Dem Ehrenamt komme bei der Förderung des Zusammenhalts der Gesellschaft eine herausragende Rolle zu. Heftige Kritik äußerte Aiwanger an der Politik der CSU: „Sie soll ihre absolute Mehrheit nicht länger missbrauchen und stattdessen endlich besser mit uns FREIEN WÄHLERN und den anderen Oppositionsfraktionen im Landtag zusammenarbeiten.“
In seinem Grußwort ging Aiwanger auch auf die in zwei Wochen anstehende Wahl des Bundespräsidenten ein, zu der die FREIEN WÄHLER erstmals einen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken. „Mit Alexander Hold präsentieren wir einen hervorragend geeigneten Mann für das höchste Amt Deutschlands. Hold hat als Fraktionsvorsitzender der FREIEN WÄHLER in Kempten bewiesen, dass er über alle Parteigrenzen hinweg einen hervorragenden Ruf genießt.“ Gerade in Zeiten des Terrors, der Krise Europas und einer damit einhergehenden Verunsicherung vieler Mitbürger bringe ein versierter Jurist und Kommunalpolitiker wie Hold wichtige Voraussetzungen für das höchste Staatsamt mit, so Aiwanger. „Ich bin überzeugt: Würde der Bundespräsident direkt vom Volk gewählt, wie wir FREIE WÄHLER es fordern – Alexander Hold hätte die besten Chancen!“
Mit Blick auf die näher rückende Bundestagswahl erklärte Aiwanger, wer die Zukunft der Kommunen verbessern wolle, müsse dies auf allen politischen Ebenen tun. „Wir wollen politische Verantwortung für ganz Deutschland übernehmen und werden daher im September zum zweiten Mal an einer Bundestagswahl teilnehmen. Denn ihrer Verantwortung für Städte und Gemeinden wird die Bundespolitik leider schon lange nicht mehr gerecht. Auch Berlin braucht die kreativen Ideen der FREIEN WÄHLER. Überlassen wir die Politik nicht jenen Kräften, die noch nie ein Rathaus von innen gesehen haben, aber meinen, auf jedes Problem eine einfache Lösung zu haben.“
Hauptredner Alexander Hold betonte, er wolle sich für mehr Beteiligung der Bürger an politischen Prozessen einsetzen. „Nur so können wir der aktuellen Vertrauenskrise entgegenwirken. Viele Bürger fühlen sich von der Politik nicht mehr verstanden und auch nicht mehr angemessen vertreten. Die Folge ist, dass sich manche Menschen nur noch mit platten Parolen erreichen lassen“, so Hold. Politik müsse daher wieder mehr Verantwortung für die konkreten Nöte der Bürgerinnen und Bürger übernehmen, sie müsse den Menschen zuhören. „Wir FREIEN WÄHLER wollen selbst die ‚Wutbürger‘ für sachorientierte Politik zurückgewinnen – auch wenn es teils unmöglich geworden ist, diese Menschen mit Argumenten zu erreichen.“
Damit die Menschen das Vertrauen in die Politik nicht verlören, sei aber auch noch etwas anderes entscheidend: „Der Rechtsstaat darf sich nicht auf der Nase herumtanzen lassen“, mahnte Hold. „Wir benötigen dazu nur punktuelle Verschärfungen von Gesetzen, vor allem aber müssen die bestehenden endlich bundesweit angewendet werden – und zwar konsequent.“ Zur Bewältigung der Flüchtlingskrise äußerte Hold, Deutschland benötige eine deutliche Beschleunigung der Asylverfahren. Anerkannte Asylbewerber müssten schneller integriert, Menschen ohne Bleibeperspektive hingegen konsequent zurückgeführt werden. „Dies muss mit der Vernunft unseres Rechtsstaats durchgesetzt werden – überschäumende Emotionen helfen niemandem. Auch dafür stehe ich als Kandidat der FREIEN WÄHLER für das Amt des Bundespräsidenten“, so Hold.
Der Parlamentarische Geschäftsführer Florian Streibl ging in seiner Rede zunächst auf die Arbeit der FREIEN WÄHLER im Landtag ein und stellte fest, dass die Fraktion in der laufenden Wahlperiode bereits 961 Anträge, 22 Gesetzesentwürfe sowie mehr als 1.500 Anfragen eingebracht habe. „Diese reichen von der Verbesserung der Arbeitsbedingungen unserer Rettungskräfte bis zur umfassenden Reform des Petitionswesens. „Die sachliche und unaufgeregte Arbeit der FREIEN WÄHLER ist immer öfter richtungsweisend für die Politik in unserer Heimat“, betonte Streibl und verwies auf die Abschaffung der Studiengebühren und die Rückkehr des neunjährigen Gymnasiums in Bayern. „Hier waren und sind wir die treibende Kraft.“
Die Mehrheitsfraktion der CSU sei hingegen ideenlos und blicke immer öfter in Richtung der FREIEN WÄHLER – in der Hoffnung auf gute Anregungen. So hätten die Christsozialen beim Themenbereich „Integration und Zuwanderung“ ausgerechnet den Ort vergessen, wo all dies gelingen müsse – die Kommunen. „Erst nachdem wir die Aufnahme von Städten und Gemeinden nachdrücklich forderten, kamen diese im Integrationsgesetz der CSU überhaupt vor. Und doch lässt die Staatsregierung viele unserer Bürgermeisterinnen und Bürgermeister auf den erheblichen Kosten der Flüchtlingsintegration sitzen. Wir FREIE WÄHLER fordern daher klar, dass diese Mehrkosten von Bund und Land getragen werden.“
Für das neue Jahr kündigte Streibl ein Bündel neuer politischer Initiativen an. „Unser Augenmerk liegt hier auf der Erneuerung der Demokratie. Dazu werden wir unter anderem Gesetzentwürfe zu Bürgerbegehren und Volksentscheiden sowie zur Einführung eines Transparenz-Registers in Bayern einreichen.“ Streibl warnte davor, dass Arroganz und Hybris der Macht, wie sie bei der CSU aufträten, der Demokratie schadeten. „Wir FREIE WÄHLER nehmen den Bürgerwillen ernst – genau deshalb setzen wir uns auch für mehr Bürgerbeteiligung ein.“

FW Wurmsham mit dem Bundesvorsitzenden MdL Hubert Aiwanger und MdL Leopold Herz
FW Wurmsham mit MdL Bernahrd Pohl

12.01.2017

Neujahrsempfang der Freien Wähler Wurmsham

Die Vorstandschaft der Freien Wähler mit dem Vors. der FW-Kreisvereinigung, Bgm.-Sprecher Alfred Holzner und MdL Jutta Widmann (3. u.4. v. links) und Landrat Peter Dreier (2. von rechts)

Gut besuchter Neujahrsempfang der FREIEN WÄHLER Wurmsham

Rund 50 Gäste konnten die FW Wurmsham beim diesjährigen Neujahrsempfang der FW Wurmsham am vergangenen Donnerstag  begrüßen, der dieses Mal  beim Wirt `z Münster stattfand.  Zu Beginn hielt der FW- Ortsvorstand, Martin Söll, nach der Begrüßung einen bildlichen Jahresrückblick über die Aktivitäten des Ortsverbandes im vergangenen Jahr.  Der Vorsitzende der Kreisvereinigung, Bgm. Alfred Holzner würdigte darauf die aktive Arbeit des Ortsverbandes  und machte in seinem Grußwort deutlich, wie wichtig die Arbeit der FW-Ortsverbände an der Basis sind. Die Landtagsabgeordnete Jutta Widmann warf einen kurzen Blick zurück auf das vergangene Jahr und die Arbeit der Freien Wähler im Landtag. Neben der Stärkung des ländlichen Raums und dem Erhalt der Lebensqualität stand vor allem das Thema Bildungspolitik im Mittelpunkt. Nach der erfolgreichen Abschaffung der Studiengebühren und der mittlerweile durchgesetzten Forderung der Freien Wähler nach einer Wahlfreiheit für das Gymnasium (G8/G9) unterstützen MdL Jutta Widmann und ihre Kollegen die Resolution der Bürgermeister für eine Reduzierung der Klassenstärken. Wie MdL Jutta Widmann ausführte, sei die Forderung " kleinere Klassen-mehr Lehrer" eine alte Forderung der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, für die sie sich auch weiterhin einsetzen werden. Beim Thema Wirtschaftspolitik stellte MdL Jutta Widmann die Familienunternehmen in den Mittelpunkt. Diese würden das Rückgrat der heimischen Wirtschaft bilden und soziale Verantwortung nach außen und innen übernehmen.  Leider seien gerade kleine und mittlere Betriebe überproportional  durch immer neue bürokratische Regeln und Vorschriften belastet. Als Beispiel nannte MdL Jutta Widmann die Gastronomen und Landwirte,  die beide besonders unter den Dokumentationspflichten zu leiden hätten.  Diese zusätzlichen Belastungen führten vielfach zum Aus kleinerer Familienunternehmen, dies, so Jutta Widmann, verändere das Bild Bayerns auf traurige Weise.  Zum Schluss ihrer Rede ging die Landtagsabgeordnete auf das für viele Menschen wohl wichtigste Thema ein: die Flüchtlingspolitik.  So werde der bayerische Haushalt von 2015-2018 dadurch mit rund 9 Milliarden Euro mehr belastet, alles zu Lasten des deutschen Steuerzahlers und der Kommunen vor Ort. Wie MdL Jutta Widmann erklärte, sei  Bundeskanzlerin Merkel für sie persönlich nicht mehr tragbar. Zum einen durch ihr Handeln in der Flüchtlingspolitik und das Hinwegsetzen über bestehende Gesetze, zum anderen durch das Vorgehen im Rahmen der Eurokrise und bei den Freihandelsabkommen TTIP, CETA und Co.
Landrat Peter Dreier berichtete dann über die Ereignisse in der Landkreispolitik. Er kritisierte , dass die Kommunen insbesondere vom Bund ziemlich alleine gelassen werden. So bekomme der Landkreis Landshut gerade einmal 450 Tausend Euro der tatsächlich angefallenen 2,5 Millionen Euro an flüchtlingsbedingten Mehraufwendungen bei Hartz-IV-Leistungen vom Bund erstattet. Das bedeute, dass rund 2 Millionen Euro von den Gemeinden über die Kreisumlage finanziert werden müssen. Des weiteren kritisierte Landrat Dreier, dass es seiner Ansicht nach nicht sein könne, dass potentielle Gefährder bzw. Attentäter mit hohem personellen und finanziellen Aufwand rund um die Uhr beobachtet werden. "Solche Leute habe in unserem freiheitlich demokratischen Land nichts verloren und müssen deshalb auch unser Land umgehend verlassen" Des weiterem sprach der Landrat auch die Gesundheitsversorgung und die aktuelle Lage der Krankenhäuser im Landkreis an.
Im Anschluss ging der Ortsvorsitzende der FW Wurmsham dann noch auf die Kandidatur von Alexander Hold zum Bundespräsidenten ein. „Die Kandidatur von Alexander Hold zum Bundespräsidenten belebt die Demokratie und hatte zur Folge, dass die CDU/CSU  vermutlich aus Angst eines möglichen Sieges des FW-Kandidaten, keinen eigenen Kandidaten aufstellt, sondern die SPD unterstützt. Das gab es bis her noch nie!“ Hold gäbe nach Ansicht des FW-Vorstandes den besseren Bundespräsidenten ab! „Das zeige sich beispielsweise an dem Verhalten und den Äußerungen Frank Walter Steinmeiers gegenüber Russland und des zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump! Diplomatischer  Umgang mit Staatsoberhäuptern sieht anders aus“, so der Ortsvorsitzende.
Zu guter Letzt  kam dann der Diözesansekretär der KAB München und Freising, Rainer Forster zu Wort, mit dem die FW Wurmshambereits  öfter zusammengearbeitet haben. Forster sprach über seine neueste Filmvorführung  „waioisirgendwiazamahängd“ , bei der es um eine nachhaltige Landwirtschaft geht. Den Film zeigt der Diözesansekretär in Kooperation mit den Freien Wählern Wurmsham am Do.,23.03.2017 um 20:00 Uhr im Gasthaus Maier in Wurmsham.

 

01.06.2017

Dreikönigstreffen in Jackling, Tiefenbach Ldkr. Passau

v.L. Herbert Daiberl, pers. Referent v. MdLAiwanger, Martin Söll (FW Wurmsham), Alexander Hold, Bezirksvors. Heinrich Schmidt,

Am 06.01.2017 waren die Bundesmitglieder der FW Wurmsham beim Dreikönigstreffen in Tiefenbach im Lkr. Passau zu Gast. Neben den Reden des Bezirksvorsitzenden Heinrich Schmidt, MdL Alexander Muthmann und dem Bundesvorsitzenden MdL Hubert Aiwanger, die klar die Probleme in der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik ansprachen, fand auch wieder ein reger Gedankenaustausch zu den aktuellen Themen statt. Der Höhepunkt aber war diesmal die Rede des Kandidaten der Freien Wähler für die kommende Bundespräsidentenwahl, Alexander Hold. Auch für die FW Wurmsham wäre Hold klar der bessere Bundespräsident! Darum setzen die FW Wurmsham ein Zeichen, und werden  ihren Kandidaten  Alexander Hold mit einer Abordnung im Februar zur Wahl des Bundespräsidenten nach Berlin begleiten.

 

 

22.11.2016

5. Sitzung des FW Landesarbeitskreises Energie

Neuwahlen beim Landesarbeitskreis Energie

Wiedergewählt und im Amt bestätigt wurde Gottfried Obermair als Vorsitzender des Landarbeitskreises (LAK) Energie der FREIEN WÄHELR Bayern. Als Stellvertreter sind neu Johann Schmidt (Mittelfranken) und Karl Meier (Oberpfalz). Die Amtszeit der gewählten Vorstände wurde bis zu den Landtagswahlen 2018 festgelegt. 
„Die wesentlichen Ziele des Landesarbeitskreises“, so Obermair, „werden sein, die Wahlprogramme im Bereich Energie sowohl für die anstehende Bundes- als auch für die folgende Landtagswahl mitzugestalten. Es geht aber nicht nur ausschließlich um die Wahlprogramme, denn wir haben das Ziel, dass die Energiewende bei unseren kommunalen Mandatsträgern wieder besser und mehr gelebt wird.“ Dazu plant Obermair Vortragsreihen zur Energiewende, die auch über das Bildungswerk der Freien Wähler angeboten werden sollten. Eines dieser Vorträge könnte z.B. „Energieeinsparung ohne Komfortverlust“ sein.
Um all die Themen konzentriert auszuarbeiten, wird sich um die Bereiche „EEG“ Hermann Lorenz, um „Wärme“ Johann Christl und um den Bereich „Mobilität“ Martin Söll annehmen. Dem Thema „Atomare Endlagerung“ nimmt sich Karl Meier an. Ergebnisse aus diesen Arbeitsbereichen sollen sich sowohl in den Wahlprogrammen wiederfinden als auch ggf. als Anträge über die Landtagsfraktion eingereicht werden.

18.11.2016

FW Wurmsham beim parlamentarischen Abend im Landtag

Parlamentarischer Abend der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion: „Der bayerische Alpenraum – Lebens-, Wirtschafts- und Kulturraum im Zentrum Europas“

Streibl: Keine Politik über die Köpfe der Bewohner hinweg – berechtigte Interessen der Menschen der Region berücksichtigen

München. Die einzigartige Landschaft des bayerischen Alpenraums lockt alljährlich Millionen von Touristen und Freizeitsportlern. Doch die ausschließliche Betrachtung als Freizeitparadies wird der Region bei weitem nicht gerecht. Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion widmete diesem wertvollen Lebens- und Kulturraum deshalb vergangenen Freitag einen Parlamentarischen Abend und beleuchtete Potenziale und Herausforderungen des bayerischen Alpenraums in drei Themenblöcken genauer. Das Besucherinteresse war sehr groß und Florian Streibl, Parlamentarischer Geschäftsführer der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion und Abgeordneter aus Oberammergau sowie sein Fraktionskollege Prof. Dr. Michael Piazolo, Vorsitzender im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst und Moderator des Abends, konnten etwa 300 Gäste im Bayerischen Landtag begrüßen.

„Wir FREIE WÄHLER wollen keine Politik über die Köpfe der Bewohner hinweg gestalten, sondern die berechtigten Interessen der Menschen der Region berücksichtigen. Nur so kann der Alpenraum als Siedlungsraum weiterhin attraktiv bleiben.“, betonte Streibl in seiner Begrüßung.

Hermann Sonntag, Geschäftsführer des Naturparks Karwendel, befasste sich in seinem Vortrag mit dem Spannungsverhältnis von Naturschutz, sportlichen Aktivitäten und wirtschaftlichen Interessen. Seit Jahrhunderten werde der Alpenraum wirtschaftlich genutzt und von Menschen geprägt. Neben der Kulturlandschaft gebe es im Karwendel immer noch sehr viele unberührte Gebiete. Um die Interessen aller Nutzer in Einklang zu bringen, sei es unerlässlich, dass Naturschutz und Forst- und Almwirtschaft kooperierten. Hier sei die Region auf einem sehr guten Weg, so Sonntag.

Dass der Alpenraum wirtschaftlich weit mehr als nur Tourismus zu bieten hat, legten Torben Hansen, Geschäftsführer des holzverarbeitenden Traditionsunternehmens Schotten & Hansen und die Unternehmerin Petra Waldherr-Merk, Produzentin des traditionellen „Hirschkuss“-Kräuterlikörs unterhaltsam und gleichzeitig eindrucksvoll dar. Beide Unternehmen sind international tätig, gleichzeitig aber auch stark lokal verwurzelt und legen großen Wert auf Qualität.

Was ist alpenländische Kultur? Mit dieser Frage befassten sich Elisabeth Hinterstocker, Leiterin des Stadtmuseums Bad Tölz, und Hans Baur, Hauptmann der Gebirgsschützenkompanie Wallgau. Hinterstocker demonstrierte dies am Beispiel der berühmten Wieskirche als Merkmal alpenländischer Baukunst. Der Alpenraum sei immer auch Durchgangsraum mit vielfältigen Bezügen nach Nord und Süd gewesen. Sie wies auch auf die Bedeutung der Politik für die Kunst- und Kulturpflege hin. Die Gebirgsschützen als gelebtes Brauchtum mit einer mehr als 400-jährigen Tradition stellte Hans Baur vor. Sie haben in ganz Oberbayern über 12.000 Mitglieder und sind Teil eines regen Kulturlebens wie Trachten- Musik und Theatervereine. Baur wies aber auf die Nachwuchssorgen der traditionellen Vereine hin. Viele junge Menschen zögen auch deshalb weg, weil sie sich im Alpenraum den teuren Wohnraum nicht mehr leisten könnten.

„Dieser Abend hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig gelebte Werte und Traditionen für unsere Gesellschaft sind. Nur wer seine Wurzeln kennt, kann in einer globalisierten Welt bestehen.“, fasste Prof. Dr. Michael Piazolo die vielfältigen Aspekte des Abends zusammen.

Neben den Vorträgen boten die Darbietungen der Huber Dirndlnund der Kerschbam Zittermusi den Gästen einen äußerst stimmungsvollen musikalischen Rahmen. Die Besucher konnten sich außerdem bei verschiedenen Ausstellern ein Bild von der alpenländischen Handwerkskunst machen. Unter anderem waren traditionelle Holzschnitzerarbeiten und maßgeschneiderte Trachten zu bewundern.

v.L. MdL Prof. Dr. Michael Piazolo, MdL Florian Streibl, Karl Wysteach(FW Wurmsham), Martin Söll (OV FW Wurmsham), Ludwig Hötzinger (FW Wurmsham), Gottfried Obermair, (Leiter LAK Energie)

26.10.2016

Monatsstreffen des FW Kreisverbandes Landshut in Vilsbiburg

Der FREIE WÄHLER Kreisverband Landshut besuchte am Mittwoch, den 26.10.2016 die Veldener Präzisionstechnik GmbH in Vilsbiburg. 1982 wurde die Kulzer AG mit Sitz in Velden von der Familie Ilmberger übernommen. Mittlerweile mit 200 Mitarbeitern und einem geschätzten Jahresumsatz von 30 Mio Euro hat die Firma seit 1986 ihren Hauptsitz in Vilsbiburg.
Seit 30 Jahren beliefert die Veldener Präzisionstechnik GmbH die internationale Automobilindustrie mit Präzisionsdrehteilen nach kundenspezifischen Anforderungen. Sie fertigt Präzsionsdrehteile in höchsten Güteklassen für die Nutzfahrzeugindustrie und deren Systemlieferanten, die Fördertechnik, die Baumaschinenindustrie und den Maschinenbau weltweit. Eine Vielzahl an Auszeichnungen belegen das ständige Streben nach Optimierung ihrer Leistung. 2002 wurde der Standort Vilsbiburg nochmals um 1200 qm erweitert und 2013 wurde ein hochmodernes Logistikcenter in Betrieb genommen. Der Geschäftsführer Herr Ilmberger sowie einige seiner Mitarbeiter führten die Freien Wähler des Kreisverbandes durch Ihre Werkshallen. Die Firma hat derzeit 18 Auszubildende und zieht sich somit auch das Fachpersonal selbst heran. Anschließend traf man sich noch mit Bürgermeister Helmut Heider zum weiteren Meinungsaustausch in einer Gaststätte. An diesem Kreistreffen nahmen auch 3 Mitglieder der FREIEN WÄHLER WURMSHAM teil.

15.10.2016

Landesdelegiertenversammlung

Landesdelegiertenversammlung in Fürth

Aiwanger: "Starke FREIE WÄHLER machen Bayern stark - für eine bürgerfreundliche Politik!"

Fürth. Hubert Aiwanger ist für weitere zwei Jahre als Vorsitzender der FREIEN WÄHLER in Bayern bestätigt worden. Auf der Landesversammlung in Fürth stimmten am Samstag 89,13 Prozent der Delegierten für den 45-jährigen Landwirt aus dem niederbayerischen Rahstorf (2014: 91,61 Prozent). Aiwanger bedankte sich für das große Vertrauen und verwies auf die wichtige Rolle der FREIEN WÄHLER im Freistaat: „Unsere zahlreichen Kommunalpolitiker, Bürgermeister und Landräte prägen ganz entscheidend das Gesicht Bayerns, eine bürgerfreundliche Politik ist unser Markenzeichen. Diese Politik muss auch in Land, Bund und Europa eine größere Rolle spielen. Deshalb sagen wir beispielsweise Nein zu den drohenden Freihandelsabkommen Ceta, TTIP und TisA.

Die FREIEN WÄHLER hätten durch ihre Politik auf Landesebene in den letzten Jahren schon viel erreicht, so Aiwanger: „Von der Verankerung des Konnexitätsprinzips über die Abschaffung der Studiengebühren und die Wiedereinführung neunjähriger Gymnasialzüge bis hin zur stärkeren Berücksichtigung des ländlichen Raums. Konstruktive Politik und gute Ideen müssen auch weiterhin unser Markenzeichen sein.“

Der aktuelle politische Stillstand der Landes- und Bundesregierung bei zahlreichen Themen sei genauso unakzeptabel wie das Vorbeiregieren am Volk, sagte Aiwanger: „Die Energiewende muss wieder in Gang gesetzt und die überflüssigen Stromtrassen SüdLink und SüdOstLink zum Schutz unserer Heimat gestoppt werden. Regionale Wirtschaftskreisläufe und Verbraucherschutz dürfen dubiosen Freihandelsabkommen nicht geopfert werden.“ Es sei skandalös, hier gezielt gegen die Meinung der Bevölkerung zu agieren.

Auch das verlorengegangene Vertrauen der Bürger durch eine konzeptlose Zuwanderungspolitik müsse durch eine Kurskorrektur zurückgewonnen werden, um die Spaltung der Gesellschaft zu stoppen, forderte Aiwanger. Außerdem verlangte der Parteichef mehr Unterstützung für die bayerischen Städte und Gemeinden. „Unsere Kommunen müssen gestärkt werden, um ihre vielfältigen Aufgaben von Schule und Kinderbetreuung über den Erhalt der Straßen und sonstiger Infrastruktur bis hin zur Mitwirkung an der Energiewende leisten zu können. Um dieses Ziel zu erreichen wollen wir FREIEN WÄHLER uns künftig auf allen politischen Ebenen einbringen – im Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger!“

Neben Hubert Aiwanger wurden auch die bisherigen stellvertretenden Landesvorsitzenden (die Europaabgeordnete Ulrike Müller, der Landrat des Nürnberger Landes, Armin Kroder, der Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Michael Piazolo und Simson Hipp) in ihren Ämtern bestätigt.

24.09.2016

FW Wurmsham beim Kommunal-Kongress der Landtagsfraktion und des Bundesparteitag in der Meistersingerhalle in Nürnberg

v.L. MdL Benno Zierer, Bundesvorsitzender MdL Hubert Aiwanger, Anja Koch (OV FW Wolnzach), MArtin Söll (OV FW Wurmsham), MdL Jutta Wittmann, Karl Wystrach (FW Wurmsham), Alexander Hold (FW-Kanidat für Amt des Bundespräsidenten)

Kommunalpolitik sei die Basis für alles politische Handeln

Die Landtagsfraktion der FREIEN WÄHLER hat am Samstag ihren 2. Bayerischen Kommunalkongress veranstaltet, zu der neben den ca. 150 Gästen auch eine Abordnung der Freien Wähler Wurmsham angereist war. In der Nürnberger Meistersingerhalle konnten der Fraktionsvorsitzende Hubert Aiwanger und der parlamentarische Geschäftsführer Florian Streibl auch Prominente als Gäste und Diskussionsteilnehmer begrüßen – darunter Dr. Burkhard Körner, Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz und Alexander Hold, Kandidat der FREIEN WÄHLER für das Amt des Bundespräsidenten.
Streibl betonte zum Auftakt, Kommunalpolitik sei die Basis für alles politische Handeln. „Denn in den Kommunen trifft das Gesetz auf die Menschen. Deshalb wollen wir FREIEN WÄHLER heute von unseren Gästen hören, was wir im Bayerischen Landtag tun können, um unsere Bürgermeister und kommunalen Mandatsträger vor Ort noch besser zu unterstützen.“
Hubert Aiwanger ging auf die Stärken der FREIEN WÄHLER in der Fläche Bayerns ein: „Wir haben mit Alexander Hold einen gestandenen Kommunalpolitiker als Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten auf den Schild gehoben, das soll uns erst mal einer nachmachen. Bürgerinnen und Bürger haben in Kommunalpolitiker mit Abstand am meisten Vertrauen. Für uns FREIE WÄHLER ist die Kommunalpolitik die Mutter der Politik, deshalb müssen wir auch auf Landes- und Bundesebene die Zukunft der Kommunen verbessern.“ Deutschland habe große Herausforderungen vor sich, die nur mit einem konstruktiven Politikstil lösbar seien. „Auch deshalb wollen wir uns in die große Bundespolitik einbringen, weil sie tiefgehende Auswirkungen auf unsere Städte und Gemeinden hat“, so Aiwanger weiter: „Wir sind keine Wutbürger, wir FREIEN WÄHLER kommen aus der politischen Mitte des Lebens – und genau dafür ist Alexander Hold ein hervorragender Botschafter.“
Dieser sagte zum Auftakt seines Statements:„Integrationspolitik soll einerseits den zu uns Geflüchteten helfen – sie muss jedoch andererseits auch den sozialen Frieden in Deutschland bewahren helfen“.
Holds wichtigste Forderung: „Die Kinder müssen ganz schnell die Sprache lernen, sonst verlieren sie sofort den Anschluss. Außerdem können sie die deutsche Sprache am besten in ihre Familie tragen. Dafür brauchen die Schulen dringend zusätzliche Lehrer.“ Zur kommunalen Baupolitik sagte Hold: „Es fördert Ghettobildung und Neid anderer Bevölkerungsgruppen, wenn Flüchtlinge in hochwertigen Neubauvierteln untergebracht werden. Wir brauchen dort eine gesunde Mischung unterschiedlicher sozialer Schichten.“ Hold forderte die Staatsregierung auf, auch Neubauten für die bürgerliche Mitte zu fördern, wenn sich der Bauträger im Gegenzug verpflichtet, freiwerdende Wohnungen aus seinem Altbestand in die Sozialbindung zur Belegung durch Flüchtlinge zu nehmen. „Das fördert Integration und sozialen Frieden.“
Burkhard Körner, Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz konzentrierte sich in seinen Ausführungen auf die aktuelle Sicherheitslage: Es sei unbestreitbar, dass auch mutmaßliche Terroristen die Flüchtlingsroute genutzt hätten – etwa über den westlichen Balkan, auch wenn die groß angelegten, mit erheblichem Aufwand betriebenen Anschläge der vergangenen Monate  auf Personen zurückgegangen, die schon länger in Europa gelebt und dann zugeschlagen hätten.
Bei der anschließenden Bundesmitgliederversammlung stellten die FREIEN WÄHLER u. A. klar die Forderung einer Wiedereinführung der Wehrpflicht bzw. wahlweise ein soziales Pflichtjahr für alle, Männer und Frauen  z.B. bei Blaulichtorganisationen oder in Krankenhäusern aus.

 

17.09.2016

1. Ausflug der FW ins Allgäu mit Besuch von MdL Dr. Leopold Herz in Wertach

Am vergangenen Wochenende besuchte eine Abordnung der Freien Wähler Wurmsham den Landtagsabgeordneten der Freien Wähler, MdL Dr. Leopold Herz. Die Idee mit dem Besuch eines Almabtriebes und eines Treffens mit dem Landtagsabgeordneten, der im März bei einem politischen Frühschoppen der Freien Wähler Wurmsham in Pauluszell zu Gast war, erfolgte kurzfristig beim einem parlamentarischem Abend im Landtag. 
Als erstes besuchten die Freien Wähler Wurmsham am Samstag Vormittag einen Almabtrieb in der Gemeinde Missen – Wilhams im Allgäu. Dort wurden insgesamt ca. 400 Tiere ins Tal zurückgebracht. Vor dem eigentlichen Treffen am Abend mit MdL Dr. Leopold Herz fand dann noch eine Alpseerundfahrt mit dem Segelschiff „Santa Maria Loretta„ statt, das für die FW Gruppe reserviert war. Bevor es dann mit Ihrem Abgeordneten zu einem urigen , gemütlichen Kässpätzle-Essen auf einen Berggasthof ging,  zeigte der Landtagsabgeordnete, der direkt von der Eröffnung des Zentralen Landwirtschaftfestes aus München kam, den FW‘lern einige Sehenswürdigen von Wertach, dem Heimatort von Dr. Herz. Er erwähnte, dass die Marktgemeinde Wertach zu 80% vom Tourismus lebe.
Am Sonntag ging die Fahrt dann weiter nach Burgberg, wo ein Erzgruben- Museumsdorf besichtigt wurde. Den Ausklang fand die Reise, die den Freien Wählern noch lange in Erinnerung bleiben wird, dann in einer urigen Hütte mit Musik.

06.09.2016

Freie Wähler Wurmsham bei Dr. Leopold Herz in Karpfham

Am Dienstag, den 06.09. war eine Abordnung der Freien Wähler Wurmsham beim Volksfest in Karpfham, wo der Landtagsabgeordnete der Freien Wähler und Sprecher für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Dr. Leopold Herz als Redner zu Gast war.

v.L. MdL Dr. Leopold Herz, Gast, MdL Johann Häusler, Ludwig Hötzinger und Georg Strobl (FW Wurmsham)

05.09.2016

FREIE WÄHLER Wurmsham beim pol. Gillamoos in Abensberg

Der Bundescorsitzende bei seiner Rede
v.L. Bundesvorsitzende MdL Hubert Aiwanger, MdL Johann Häusler, Martin Söll OV FW Wurmsham, Englbert und Ludwig Hötzinger FW Wurmsham, Fritz Mathes FW Abensberg, Landratskandidat, Karl Wystrach FW Wurmsham, MdL Benno Zierer, Simon Ecker FW Wurmsham

FREIE WÄHLER beim Politischen Gillamoos in Abensberg

Aiwanger: Politik muss sich wieder um die echten Probleme der Menschen kümmern!

Abensberg. Die Flüchtlingspolitik, G8/G9 am bayerischen Gymnasium, die umstrittenen Freihandelsabkommen sowie die verfehlte Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel: Mit diesen Themen haben sich die FREIEN WÄHLER bei ihrer politischen Kundgebung am Gillamoos-Montag im niederbayerischen Abensberg unter anderem beschäftigt. Im vollbesetzten Weißbierstadel begrüßten der Bezirksvorsitzende der FREIEN WÄHLER Niederbayern Heinrich Schmidt sowie der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER Abensberg Oliver Stöckl neben Bundes- und Landeschef Hubert Aiwanger sowie zahlreichen regionalen Mandatsträgern die Landtagsabgeordneten Johann Häusler und Benno Zierer, den Landrat des Landkreises Kelheim Dr. Hubert Faltermeier, den 2. Bürgermeister des Marktes Bad Abbach Christian Hanika, den ehemaligen Landtagsabgeordneten Manfred Pointner sowie als ersten Hauptredner den Landratskandidaten der FREIEN WÄHLER im Landkreis Kelheim, Fritz Mathes.

„Wir haben den Mut, die politischen Probleme Bayerns und Deutschlands beim Namen zu nennen“, begann Hubert Aiwanger seine kämpferische Rede und ging zunächst auf die Flüchtlingskrise ein. Diese sei von Bundeskanzlerin Merkel denkbar schlecht gemanagt worden: „Und nebenan, bei der CSU, spricht der Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung, Peter Altmaier. Derjenige, der Hunderttausende unbearbeitete Asylanträge und Chaos bei der Zuwanderung nach Deutschland zu verantworten hat. Dem ‚Flüchtlings-Konfusionator‘ Altmaier rate ich: Er soll heimgehen nach Berlin und seine Hausaufgaben machen – bevor er uns in Bayern sagt, wie man Politik macht. Und noch was: Wir FREIEN WÄHLER sind die seriöse Alternative zu den populistischen Sprüchen anderer, mit Millionenetats aufgeblähter Protestparteien.“ Klare Worte Aiwangers auch zur Zukunft des bayerischen Gymnasiums: „Die CSU hat das Gymnasium mit dem G8 kaputtgemacht – auf Druck der FREIEN WÄHLER schwenkt sie jetzt langsam um und will auch neunjährige Klassenzüge ermöglichen. Wie ‚großzügig‘, denn das ist in etwa so als würde die CSU ein Fenster einschlagen, dann den Glaser holen – und am Ende sagen: ‚Guckt mal, was für ein schönes Fenster wir haben‘.“

Die FREIEN WÄHLER seien die Partei des Mittelstands und der Regionalität. Dieser Regionalität müsse endlich wieder Raum gegeben werden. „Wir machen Politik für Mittelständler, Wirtshäuser, Dorfläden und Metzger – und nicht für Apple, Amazon und Co., die teilweise weniger Steuern bezahlen als hierzulande ein Mittelständler. Wir FREIEN WÄHLER kämpfen entschieden gegen die Freihandelsabkommen TTIP, CETA und Tisa, denn wir wollen nicht mit niedrigen Sozialstandards konkurrieren – und schon gar nicht mit einem Land wie den USA, in dem es nicht einmal eine Krankenversicherungspflicht gibt, in einen Unterbietungswettbewerb treten.“ Ministerpräsident Seehofer und die Staatsregierung nutzten ihre Möglichkeiten zur Ablehnung der Abkommen mit den USA und Kanada bisher nicht, kritisierte Aiwanger – und griff die CSU anschließend in der Wehrpolitik an: „Die CSU hat mit der Abschaffung der Wehrpflicht die Bundeswehr ruiniert. Auf den Staatsbürger in Uniform können wir im Zeitalter globaler Bedrohungen nicht verzichten, auf Zivildienstleistende erst recht nicht.“ Vor diesem Hintergrund forderte der FREIE WÄHLER-Chef eine wohlüberlegte Rückkehr zur Wehrpflicht. Dies sei für junge Menschen eine prägende Zeit und vermittle wichtige Werte wie Zusammenhalt und Verantwortungsgefühl.

In der Frage des Umgangs mit anderen Kulturkreisen forderte Aiwanger ein vollständiges Burka-Verbot ohne Ausnahmen sowie ein entschiedenes Einschreiten gegen Kinderehen in Deutschland. Aiwanger abschließend: „Ich hoffe, dass die vernünftige politische Mitte wieder das Zepter in die Hand nimmt und sich um die kleinen Leute, um genügend Lehrer und Hausärzte kümmert. Ich wünsche mir mehr Engagement für unseren Mittelstand, die bäuerliche Landwirtschaft, für bessere Bildung und die Reparatur unserer zerbröselnder Straßen – das sind doch die wirklich wichtigen Aufgaben, welche die Politik bewältigen muss. Wenn Kanzlerin Merkel das nicht schafft, dann wird sie auch die Lösung bedeutender Probleme nicht schaffen.“

 

 

 

24.07.2016

Sommerfest der Freien Wähler Rottenburg

Die Freien Wähler im Landkreis Landshut feierten gemeinsam mit den Freien Wählern Rottenburg e.V. am 24.07. in Pattendorf ihr Sommerfest, an dem die Freien Wähler Wurmsham mit 4 Personen teilnahmen. Viele Freunde aus nah und fern konnten begrüßt werden. So waren auch Mitglieder des Vorstands im Landkreis und benachbarte Bürgermeister wie Andreas Strauß aus Ergolding und Andreas Horsche aus Furth mit von der Partie. Der Vorsitzende aus Rottenburg Bernhard Popp führte durch das Programm und begrüßte neben dem Standortbürgermeister und Bürgermeistersprecher Alfred Holzner Landrat Peter Dreier als besonderen Gast, welcher die Festansprache hielt. Dabei ging er neben den Themen aus Straßenbau mit der B 15 neu und dem Bereich Bildung und Erziehung auf die aktuellen Entwicklungen in der Asylsituation ein. Auch die aktuell laufende LEADER-Förderperiode fand mit Sternwarte Furth in Stollnried/Weihmichl und dem Bewegungsparkur in Wörth und Niederaichbach ihren Platz. Trotz sehr warmer Temperaturen war die Veranstaltung sehr gut besucht. Von Wurmsham über Altdorf, Furth, Pfeffenhausen bis hin zu Rohr im Landkreis Kelheim kamen Gäste zum Fest.

Die Freien Wähler überreichten zu guter Letzt eine Spende an die Stille Hilfe um Frontfrau Petra Dreier, welche diese für die zahlreichen Unterstützungen im Landkreis gern annahm.

11.07.2016

Info-Abend zu CETA / TTIP und Co. mit MdL Jutta Widmann im Zollhaus in Landshut

MdL Jutta Widmann hat hier im Rahmen von "Fraktion vor Ort" einen sehr interessanter Abend mit einem hervorragenden Vortrag unseres Referenten aus München veranstaltet. Die Freien Wähler Wurmsham nahmen zu diesem Info-Abend mit einer Abordnung teil. Den Gästen wurde  hier ein wirklich gelungener und verständlicher Überblick über Vor-und Nachteile der Freihandelsabkommen, den aktuellen Stand und wie es in der Zukunft weitergehen könnte, vermittelt. Die Teilnehmer haben fleißig mitdiskutiert und sehr interessante Fragen aufgeworfen. Bei dieser Veranstaltung trafen die Freien Wähler Wurmsham auch Gottfried Obermair wieder, der im März letztes Jahres in Wurmsham beim Energiewende-Abend der Freien Wähler Wurmsham als Referent zu Gast war.

Von Links: Karl Ilgenfritz, Ref. f. Bundes- und Europaangelegenheiten der Landtagsfraktion, MdL Jutta Widmann, OV Martin Söll, Karl Wystrach

01.07.2016

Zu Gast beim Parlamentarischen Abend zum Thema "Volksmusik verbindet"

Am Freitag, den 01.07.2016 war eine Abordnung der Freien Wähler Wurmsham zu einem Parlamentarischen Abend der Landtagsfraktion der Freien Wähler zum Thema „Volksmusik verbindet: Musikalische Vielfalt in Bayern“ in den Bayerischen Landtag eingeladen.
Durch den  Abend mit mehr als 300 Gästen führte der medienpolitische Fraktionssprecher und Vorsitzende des Kunstausschusses des Landtags, MdL Prof. Dr. Michael Piazolo. Unter den Gästen waren neben den FW Landtagsabgeordneten MdL Thorsten Glauber, MdL Dr. Hans Jürgen Fahn, MdL Dr. Leopold Herz, sowie MdL Nikolaus Kraus auch namhafte Vertreter aus Volksmusik und Heimatpflege.
Bei der Diskussion kritisierte Carmen E. Kühnl vom Verein für Volkslied und Volksmusik e.V., sowie viele der Gäste, dass die Volksmusik jetzt auf eine Digitalfrequenz verbannt wurde, obwohl UKW erst in vielen Jahren abgeschaltet werden soll. Hierzu sind insgesamt drei Petitionen mit mehr als 20.000 Unterschriften zum Erhalt der Volksmusik im Programm sind im Umlauf, die auch die Freien Wähler unterstützen.
Volksmusikpfleger und Musiklehrer Hans Auer kritisierte, der Musikunterricht komme oft zu kurz und es würden immer weniger Kinder an ein Instrument herangeführt. Vor allem bedauerte er, dass die Gesangsausbildung an Schulen kaum mehr eine Rolle spiele.
Der Parlamentarischen Geschäftsführer der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, MdL Florian Streibl dankte in seinem Schlusswort Monika Drasch, den Kerberbrothers, den Musikern des Jugendblasorchesters Kirchenehrenbach und der Waakirchner Volksmusi für die musikalische Gestaltung des Abends. Für Streibl ist Volksmusik nicht „Folklore“, sondern „gelebtes Brauchtum und Teil der lebendigen kulturellen Identität Bayerns. Sie ist Heimat für das Herz. Sie ist die Musik, in der unsere Landschaft und unsere Gefühle gleichermaßen Widerhall finden“, fasste Streibl den Abend zusammen.

Von Links: Johann Huber, OV Martin Söll, MdL Dr. Leopold Herz, MdL Nikolaus Kraus, MdL Prof. Dr. Michael Piazolo, Englbert Hötzinger, Ludwig Hötzinger

20.06.2016

4. Kreistreffen

Wasser – unser kostbarstes Lebensmittel – Flucht vor Grundwasserkontaminierung


Der Kreisverband Landshut e.V. der Freien Wähler  besuchte kürzlich den Zweckverband Rottenburg um sich die neue Aktivkohleaufbereitung zeigen zu lassen. Bei diesem Kreistreffen waren 3 Mitglieder der Freien Wähler Wurmsham mit nach Rottenburg gekommen. Hans Weinzierl, Freie Wähler Kreisrat und Erster Vorsitzender des Zweckverbandes sowie der Technische Betriebsleiter, Herr Mirko Wand führten und informierten die zahlreich erschienen Besucher. Der Zweckverband versorgt in seinem Gebiet von 504 Quadratkilometer über 38.000 Einwohner mit Trinkwasser. Er ist von insgesamt 16 Gemeinden der Landkreise Landshut, Kelheim und Regensburg gegründet worden und hat die Aufgabe, eine gemeinsame Wasserversorgungsanlage einschliesslich der Ortsnetze zu errichten, zu unterhalten, die Anlage im Bedarfsfall zu erweitern und bereits vorhandene Ortsnetze zu übernehmen. Nach einigen technischen Details ging man gleich an das Grundübel – Nitratbelastung des Grundwassers. Im europäischen Vergleich finden sich in Deutschland und Malta die höchsten Nitratkonzentrationen im Grundwasser. Die Belastung der Wasserqualität durch die Landwirtschaft nimmt in einigen Gebieten immer noch zu, da einige Verfahren der Intensivlandwirtschaft stark von Düngemitteln abhängig sind. Wir müssen unsere Anstrengungen verstärken, um weitere spürbare Verringerungen bei den Nährstoffeinträgen zu erreichen. Dies erfordert eine nachhaltigere und ressourceneffizientere Bewirtschaftung des Nährstoffzyklus. Insbesondere müssen wir die Effizienz des Einsatzes von Düngemitteln verbessern. Im Januar 2014 wurde in Hohenthann das Pilotprojekt "Landwirtschaft und Trinkwasserschutz" vorgestellt. Bis dato haben wir in Hohenthann immer noch einen viel zu hohen Nitratwert von 48,5 mg, verschuldet letztlich durch Überdüngung aus der Landwirtschaft. Früher gab es in den Böden noch einen natürlichen Abbau des Nitrats durch die Selbstreinigungskräfte der Fließgewässer und des Bodenfilters, der aber bereits seit vielen Jahren verbraucht ist. Was oben zuviel zugeführt und nicht verbraucht wird, geht halt mal nach unten und verunreinigt unser Grundwasser. Hierbei geht es nicht nur um die Gülle sondern auch um Überdüngung. 70 % der Nitrateinlagerung kommt aus der Gülle. Vor allem die hohen Nitratbelastungen, aber auch Rückstände aus Pflanzenschutzmitteln bringen uns immer näher an die Grenzwerte. Handlungsbedarf ist sofort geboten. Brunnen müssen aufgegeben und durch neue ersetzt werden, eine sehr arbeits-, zeitintensive und teuere Maßnahme. Der Bau einer Wasseraufbereitungsanlage kostet 5 bis 7 Millionen und einen Anstieg der Betriebskosten um mindestens 20 Cent/m³, zudem haben wir durch die Nanofiltration eine deutlich erhöhte Schadstoffkonzentration in einem wesentlich geringen Volumen. Die Frage der Entsorgung ist momentan noch nicht geklärt. Eine solche Aufbereitung sollte nach Möglichkeit vermieden werden. Was wäre also eine Alternative dazu? Der Zweckverband hat sich daher entschlossen, ein größeres landwirtschaftliches Grundstück/Hofstelle zu erwerben um dort eine grundwasserschonende Bewirtschaftung durchzuführen. Der Pächter pflanzt hier Energiegras mit dem Vorteil, dass er keine Düngemittel mehr braucht. Dadurch verzichtet er zwar auf einen maximalen Ertrag, drückt aber den Nitratgehalt. Der Zweckverband Rottenburg hat also hier  eine Grundlage geschaffen. Es macht natürlich nur Sinn, wenn sich viele Gemeinden und Landwirte dem Projekt anschließen würden. Die Landwirte könnte man mit einem Zuschuss unterstützen um die Mindererträge auszugleichen. Der Nitratgehalt des Wassers käme wieder in einen ordentlichen Bereich und Landwirt wie Bevölkerung würden davon profitieren. Seit 1. September 2015 ist die Aktivkohleaufbereitungsanlage in Pattendorf in Betrieb und die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung, hinsichtlich der Pflanzenschutzmittel (Desethylatratzin ) können wieder eingehalten werden. Aktivkohle holt alle Chemie aus dem Wasser und schützt trotzdem die Mineralstoffe, somit haben wir ein lebendiges gesundes Wasser, bei der Nitrataufbereitung ist das Wasser tot (Industriewasser). Drei große Behälter mit je 35.000 Liter sind mit 20 cbm Aktivkohle pro Behälter befüllt. Wasserdurchlauf ca. 20 – 60 Liter in der Sekunde. Die Aktivkohle wird in Frankreich und China hergestellt. In 3 – 4 Jahren muss die Aktivkohle wegen Schadstoffsättigung gewechselt werden. Die verbrauchte Aktivkohle wird dann als Sondermüll in z.B. einem Salzbergwerk eingelagert. Innerhalb weniger Jahrzehnte haben wir unser Grundwasser so geschädigt, dass wir es nur noch durch diverse Aufbereitungstechniken trinkbar machen können. Alles dem waschsenden Wohlstand unterzuordnen, selbst unser wichtiges Lebensmittel WASSER, sollte uns zu denken geben! Verlierer sind letztlich wir selbst und die nachfolgenden Generationen!
Anschließend wurde im Gasthaus Forstner in Gisseltshausen noch rege über die gewonnen Eindrücke diskutiert.

11.06.2016

BKB Seminar Präsentieren und Argumentieren in kommunalen Gremien"

Am 11.06.2016 übernahmen die Freien Wähler Wurmsham wieder die Patenschaft für ein Seminar des Bildungswerks für Kommunalpolitik in Bayern. Die Veranstaltung fand im Zellbachstüberl in Pauluszell statt. Die Teilnehmer kamen bis von Wolnzach, Pfeffenhausen und Unterhaching zum BKB Seminar "Präsentation und Auftreten in kommunalen Gremien" mit Referent Andreas W. Schmitz. Gerade durch die optimale Teilnehmerzahl konnte hier intensiv gearbeitet werden. Das Seminar kam so gut an, dass noch vor Ort für November ein Aufbauseminar zum Thema "Schlagfertigkeit", ebenfalls mit Andreas Schmidt vereinbart wurde. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Karl-Heinz Astner vom BKB, sowie an den Referenten Andreas Schmitz! Besonders hat es uns auch gefreut, dass 4 Gemeinderäte aus der Gemeinde Bodenkirchen teilgenommen haben! Ein weiteres Aufbauseminar mit Referent Andres Schmitz ist bereits in Planung.

12.05.2016

Filmvorführung "Leben mit der Energiewende 3.1 mit Filmemacher Frank Farenski





v.L. Josef Strobl, (Fa. Heizung und Solar), Rainer Forster (KAB), Frank Farenski (Filmemacher), Martin Söll (OV FW Wurmsham), Johann Reiter (OV FW Velden)

Bürger müssen um ihre dezentrale Energiewende kämpfen
Gut besuchter Filmabend zur Energiewende mit deutlichen Signalen
Pauluszell: Gut 50 Personen kamen zum Filmabend „Leben mit der Energiewende 3.1“ der Freien Wähler Wurmsham, die den Abend diesmal in Kooperation mit der Katholischen Arbeiterbewegung (KAB) gestalteten. Nach der Begrüßung durch den Ortsvorsitzenden der Freien Wähler Wurmsham, Martin Söll, begrüßte auch Rainer Forster, Diözesansekretär der KAB des Bistums München und Freising, die zahlreichen Gäste im Stadl des Zellbachstüberls in Pauluszell. Rainer Forster, der  in dem Film selber zu Wort kommt, sagte: „ Ich war beim Dreh des Films noch guter Dinge, dass sich die CSU und die  Große Koalition in Berlin  wieder auf die Energiewende besinnen. Diese Hoffnung ist nun endgültig dem Realismus gewichen“. Die KAB zähle, wenn es um die Umsetzung der Energiewende geht, auf die Bürger. Wie im Zusammenhang mit den geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA suche sich die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung politische Partner, die glaubhaft für eine öko-soziale Marktwirtschaft eintreten und mit denen auf Augenhöhe politische Lösungen diskutiert werden können, so der Diözesansekretär. Forster weiter: “Die Frage, wie wollen wir künftig leben, könne nicht aus der Sicht von Konzernlobbyisten beantwortet werden. Unsere Demokratie ist verbesserungsfähig und dass man auch als Freier Wähler in der Region etwas bewirken kann, zeigt der Ortsverband Wurmsham mit Martin Söll.“ Die beiden hatten bereits 2014 gemeinsam eine Veranstaltung zum umstrittenen Freihandelsabkommen TTIP organisiert. Rainer Forster sagte, dass die KAB hier mit den Freien Wählern einen Partner gefunden habe, mit denen sie in den letzten Monaten schon in mehreren Landkreisen mit deren Landtagsabgeordneten TTIP Info-Abende abgehalten haben. Darauf folgte eine Einleitung des Filmemachers Frank Farenski, in der er sich und seine Projekte kurz vorstellte. Farenski berichtete von den Dreharbeiten aus allen drei Teilen u. A. in Kohleabbaugebieten und kritisierte die politischen Entscheidungen der CSU, wie z.B. die 10 H Abstandsregelung bei Windrädern, oder die Stilllegung von Gas- und Wasserkraftwerken, die die völlige Ausbremsung der Energiewende in Bayern zu Folge haben werden. Die schwarz-rote Bundesregierung und auch die CSU- Staatsregierung in Bayern hätten offensichtlich keinerlei Interesse an einer dezentralen Energiewende. Die Lobbyinteressen hätten hier Vorrang! „Wenn wir die Energiewende wollen, müssen wir sie selber machen  und darum kämpfen, die Politik wird immer mit allen Mitteln versuchen, diese zu verhindern“, so Farenski. Dies wurde auch im darauf folgenden, ca. 100 minütigem Film klar dargelegt, in dem auch viele Projekte beleuchtet, Beispiele verdeutlicht  und viele Möglichkeiten zur Umsetzung aufgezeigt wurden. Im Film wurde deutlich gemacht, dass jeder Energie einsparen  und  die Energiewende mit relativ wenig Aufwand selbst ankurbeln und gestalten kann. Es zeigte sich aber auch, dass sich Bayern trotz der hervorragenden sonnigen Lage und den guten Start bei der Energiewende leider auf Grund der katastrophalen bundes- und landespolitischen Entscheidungen zum Stromimporteur Nr. 1 entwickelt hat. In der darauf folgenden Diskussion drückten die Bürger immer wieder ihren Unmut über die Politik und die „arme EON“ aus, deren Ziel es scheinbar sei, die Energiewende nicht zu Stande kommen zu lassen.  In seinem Schlusswort erinnerte der Filmproduzent Frank Farenski, dass sich die Bürger, wenn sie die Energiewende wollen, bei den nächsten Wahlen  genau überlegen, wen sie besser nicht mehr wählen sollten! Die Freien Wähler Wurmsham und die KAB bedanken sich recht herzlich bei der Firma Strobl –Heizung und Solar- für die freundliche Unterstützung dieser Veranstaltung!

 

 

02.05.2016

3. Kreistreffen der freien Wähler bei der Firma GEHE Pharma Handels GmbH

Am 2. Mai 2016 fand das 3. Kreistreffen der Freien Wähler des Kreisverbandes Landshut statt, bei dem die Freien Wähler Wurmsham mit 3 Personen vor Ort waren. Die Firma GEHE Pharma Handels GmbH ist eine hundertprozentige Tochter des amerikanischen Konzerns  Celesoi AG. GEHE verfügt über eines der modernsten Versorgungs- und Logistiksysteme für Arzneimittel in Deutschland. GEHE ist bundesweit an 19 Standorten aktiv. Mit den rund 2500 Mitarbeitern in Deutschland wird ein Umsatz von ca. 4,3 Milliarden Euro mit 130.000 Artikeln erzielt. Alleine die Niederlassung Landshut erzielte 2015 mit einem Umsatz von 300 Millionen, 100.000 verschiedenen Artikeln, 450 Kunden (Apotheken) und 180 Mitarbeiter einen erheblichen Anteil am Gesamtergebnis. Mit der Erfahrung von 179 Jahren, beliefert GEHE alle ihre Kunden (Apotheken) in Deutschland bis zu viermal am Tag mit Arzneimittel. Im Notfall wird innerhalb von zwei Stunden bundesweit an die Apotheken geliefert. In Landshut wurde auch das modernste Logistik und Versorgungssystem entwickelt. Durch ständige Erweiterung der Kapazitäten und einem Automatisierungsgrad von 75 % wird das Logistiksystem ständig modernisiert und erweitert.

Mit cirka 70 Lkws wird allein in Landshut und Umgebung die Belieferung mit Arzneimittel sichergestellt. Nach der Führung durch den Betrieb, durch den Niederlassungsleiter von Landshut Martin Freier, bedankte sich der Kreisvorsitzende der Freien Wähler Rudwig Robold. Anschließen  traf man sich noch zu einem intensiven Gedankenaustausch in der Gaststätte Landshuter Hof.

30.04.2016

Landesversammlung der Freien Wähler Bayern in Traunreut

v. l.: Karl Moser, MdL Benno Zierer, Karl Wystrach, MdL Nikolaus Kraus, MdL Dr. Leopold Herz

Am Samstag den 30.04.2016 fur eine Abordnung der Vorstandschaft der Freien Wähler Wurmsham zur Landesversammlung der Freien Wähler Bayern nach Treunreut. Hierzu wurde vom Bezirksverband Niederbayern ein Bus eingesetzt, der auch in Wurmsham einen Stop hatte.

FREIE WÄHLER unterstützen Volksbegehren gegen CETA
Traunreut, den 30.04.2016: Die FREIEN WÄHLER Bayern haben am Samstag auf ihrer Landesversammlung in Traunreut einstimmig beschlossen, das geplante Volksbegehren gegen das Freihandelsabkommen CETA zu unterstützen. Parallel dazu werden sie auch weiterhin Unterschriften für eine Volksbefragung zu TTIP, CETA und TiSA sammeln. 15.000 Unterschriften konnten hierfür bereits gesammelt werden. FREIE WÄHLER Vorsitzender Hubert Aiwanger: "Wir wollen die Staatsregierung mit beiden Abstimmungen in die Zange nehmen. Deshalb streben wir 30.000 Unterschriften für unsere Forderung nach einer Volksbefragung an und werden auch die Unterschriftensammlung für die Zulassung des Volksbegehrens, die Mitte Juli beginnen wird, mit aller Kraft unterstützen."
Ebenfalls einmütig wurde in Traunreut eine Resolution für eine humane und realistische Zuwanderungspolitik beschlossen.

Resolution

Endlich handeln statt endlos reden!

Für eine humane und realistische Zuwanderungspolitik Die FREIEN WÄHLER stehen dafür, dass sich die Zuwanderungspolitik an den Interessen unseres Landes und der Humanität ausrichtet. Der zunehmenden Spaltung und Radikalisierung unserer Gesellschaft müssen wir entgegenwirken, der innere Frieden ist zu sichern. Die Bayerische Verfassung und das Grundgesetz sind zu wahren. Wir wollen, dass Einheimische und Zugezogene friedlich und zum beiderseitigen Nutzen zusammenleben. Die Kultur und Werte unseres Landes müssen gewahrt und dem Entstehen sozialer Brennpunkte entgegengewirkt werden. Für die Zuwanderung soll deshalb gelten:

 Politisch Verfolgte genießen Asyl

 Bürgerkriegsflüchtlingen soll möglichst heimatnah geholfen werden, ansonsten sind sie im      Rahmen geltender Gesetze - also überwiegend als Gäste auf Zeit - menschenwürdig unterzubringen und zu betreuen.

 Gezielte Zuwanderung muss auf die Integrationsfähigkeit unseres Landes und den Bedarf der Wirtschaft abgestimmt werden.

Wir fordern aktuell:
1. Kommunen von den Kosten der Zuwanderung entlasten, volle dauerhafte Kostenübernahme durch Land und Bund (Sach- und Personalkosten, Unterbringung, Betreuung). Zuwanderer, die Sozialleistungen beziehen, können mit einer Wohnsitzauflage belegt werden. Wirkungsvolle Anreize im sozialen Wohnungsbau für die private Wohnungsbauwirtschaft– auch im steuerlichen Bereich und durch Deregulierung.
2. Betreuungsstrukturen stärken, von Gesundheit bis Schule, Arbeitsagenturen, Helfer, Ehrenamtliche und viele mehr.
3. Asylverfahren beschleunigen (Ziel maximal sechs Monate) durch Stärkung der Verwaltung und staatlicher Organe (BAMF, Verwaltungsgerichte, Ausländerbehörden, Polizei
4. Schnellere Integration von Menschen mit Bleibeperspektive (flächendeckende Sprachkurse und Berufsqualifikation
5. Schnellere Rückführung von Menschen ohne Bleibeperspektive bzw. sofortige Rückführung schwerer Straftäter, verbesserte Rückkehrprogramme und Abschluss von Rückführungsabkommen.
6. Regelmäßige unideologische Anpassung der Liste der sicheren Herkunftsländer (Algerien und Marokko sollten als sichere Herkunft gelten).
7. Effektive Grenzkontrollen, Schleuserkriminalität bekämpfen, 200 zusätzliche Schleierfahnder für Bayern angesichts des voraussichtlichen Wegfalls der Grenzkontrollen zu Österreich
8. Europäischer Konsens in der Flüchtlingspolitik, Schluss mit schädlichen Alleingängen, keine zunehmende Abhängigkeit unserer Zuwanderungspolitik von anderen Ländern (Türkei.)
9. Erforschung und Bekämpfung von Fluchtursachen, Stabilisierung von Regionen und Schaffung von Bleibeperspektiven in Herkunftsregionen durch Stärkung der Entwicklungspolitik (0,7 Prozent des Bruttosozialprodukts).
10. Ein Zuwanderungsgesetz nach Vorbild von Kanada soll als Chance für unser Land erarbeitet werden, um Wirtschaftsmigration zu steuern und nicht weiter dem Zufall zu überlassen.

 

 

 


25.04.2016

Freie Wähler Wurmsham übergeben 300 Unterschriften an den Landtagsabgeordneten Benno Zierer

Freie Wähler Wurmsham übergeben MdL Benno Zierer gesammelte Unterschriften

Die Freien Wähler Wurmsham haben in den letzten Wochen an mehreren Orten in der Gemeinde WurmshamUnterschriftenlisten zu einem „Ja“ zu einer Volksbefragung zu TTIP, CETA und TISA ausgelegt, in die sich über 300 Bürger eingetragen haben.
Am Montag den 25.04.2016 übergaben die Freien Wähler Wurmsham bei einer TTIP-Info-Veranstaltung der FREIEN WÄHLER Bayern und Rainer Forster von der KAB in Aschau am Inn dem Landtagsabgeordneten MdL Benno Zierer, der auch der Betreuungsabgeordnete der Landtagsfraktion der Freien Wähler für den Ldkr. Mühldorf ist, die gesammelten Unterschriftenlisten. MdL Zierer ist zugleich Fraktionssprecher der Freien Wähler im Landtag für Umwelt und Verbraucherschutz, sowie Mitglied im Umweltausschuss.
Die Landtagsfraktion der Freien Wähler wird die gesammelten Unterschriften dann der bayerischen Staatsregierung übergeben und Ministerpräsident Seehofer dazu aufzufordern, eine Volksbefragung zu TTIP, CETA und TISA durchzuführen und das Ergebnis der Befragung in die Abstimmungen zu diesen höchst umstrittenen Freihandelsabkommen mit den USA mit einfließen zu lassen.
Die Freien Wähler Wurmsham bedanken sich bei der Bevölkerung für die zahlreiche Teilnahme an dieser wichtigen Aktion, die bayernweit noch weiter läuft.

v.L. MdL Benno Zierer (Freie Wähler), Martin Söll (OV FW Wurmsham), Karl Moser (OV FW Wurmsham)

13.03.2016

Politischer Frühschoppen für die Landwirtschaft

OV Martin Söll, MdL Dr. Leopold Herz, Bgm. Maria Neudecker, MdL Nikolaus Kraus, Landrat Peter Dreier
Landrat Peter Dreier
MdL Dr. Leopold Herz

Politischer Frühschoppen der Freien Wähler Wurmsham e.V für die Landwirtschaft

Am Sonntag, den 13.03. haben die Freien Wähler Wurmsham zum Politischen Frühschoppen für die Landwirtschaft ins Gasthaus Rieder eingeladen. Der Ortsvorsitzende der FW Wurmsham, Martin Söll, begrüßte dazu gut 60 Gäste. Darauf folgte ein Grußwort vom Landtagsabgeordneten und Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz im bayerischen Landtag, MdL Nikolaus Kraus aus Ismaning. MdL Kraus, der selbst Landwirt ist,  stellte sich kurz vor und berichtete u. A. von seiner Arbeit im Umweltausschuss und in der Landtagsfraktion. Landrat Peter Dreier stellte dann ausführlich das von ihm mit initiierte Programm „Grundwasserschutz und Landwirtschaft “ vor, bei dem das bayerischen Amt für Umweltschutz, die TUMünchen, die bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, die Gemeinde Hohenthann, sowie  eine Gruppe engagierter Landwirte aus dem Umfeld von Hohenthann beteiligt sind. Er wagte auch abschließend einen Blick in die Zukunft. Diese könnte sich Dreier so vorstellen, dass in einiger Zeit nahezu jeder Schlepper mit einem Bordcomputer ausgestattet ist, der dann über Sensoren verfügen könnte, die genau messen, wie viel die Pflanzen und der Boden Dünger benötigen, um so punktgenau düngen zu können. Als Höhepunkt sprach dann der Landtagsabgeordnete der Freien Wähler, Dr. Leopold Herz aus Wertach im Landkreis Oberallgäu. Leopold Herz sprach zu Anfang auch die Flüchtlingsfahrt von Peter Dreier nach Berlinan, bei dem die Gäste spontanen Applaus spendeten. Er zollte dem Landrat seinen Respekt und hielt die Aktion für ein sehr wichtiges Zeichen. Bevor der Wertacher Landtagsabgeordnete, der auch Land- und forstwirtschaftlicher Sprecher der Landtagsfraktion der Freien Wähler ist, in die einzelnen Themen einstieg, stellte er sich kurz vor und erzählte ein wenig von seiner Heimat, den landwirtschaftlich schwierigen Bedingungen auf bis zu 1100m Höhe und vom Viehscheid (Almabtrieb). Herz sprach die katastrophalen Preisentwicklungen bei Fleisch und Milch an. Bei der Milch z.B. sei es dringend notwendig, mindestens für eine gewisse Zeit Milch vom Markt zu nehmen, um den andauernden Preisverfall entgegenzuwirken. Ausführlich behandelte der Landtagsabgeordnete dann das Thema TTIP. Er sprach u. A. die massiven Gefahren der Antibiotika-Resistenz an, die bei uns jetzt schon für Probleme sorgen. Diese würden sich durch die dem Grundfutter automatisch beigemischten Antibiotikazugaben, wie in den USA üblich, noch wesentlich erhöhen. Die Gen-Technik würde unaufhaltsam auch in Deutschland übernommen werden, und z. B. auch aufgeweichte Herbizid-Richtlinien wären die Folgen. Auch Billigfleisch von hormonbehandelten Tieren würde bei uns zwangsweise auf den Tellern der Verbraucher landen. Der Landtagsabgeordnete, der auch Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im bayerischen Landtag ist, erläuterte auch ausführlich die Wichtigkeit der bayernweiten Unterschriftenaktion der Freien Wähler zum „ja“ zu einer Volksbefragung zu TTIP, CETA und TiSA. Bei der anschließenden Diskussion sprachen sich die beiden Redner MdL Leopold Herz und Landrat Peter Dreier für Obergrenzen bei Tierbeständen aus. Wenn ein Landwirt z.B. einen Stall für 3000 Mastschweine bauen will, kann der Landwirt das Landratsamt verklagen, wenn es diesen Stallbau nicht genehmigt , obwohl alle Auflagen und Richtlinien erfüllt wurden. Hier müsse die Staatsregierung, der Bund und Brüssel endlich eine Obergrenze festlegen, so Dreier. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Nachwuchsmusiker Fabian Neudecker. Bei der an diesem Vormittag gestarteten Unterschriftenaktion zu einem „ja“ zu einer Volksbefragung zu TTIP, haben zur Freude der Freien Wähler Wurmsham nahezu alle Gäste unterschrieben. In den Ortschaften Wurmsham, Niederwurmsham, Pauluszell, Schleichwies, Bodenkirchen, Ranoldsberg und Oberbergkirchen, sowie in Schönberg besteht ebenfalls die Möglichkeit, sich in verschiedenen Geschäften bzw. Gasthäusern in die Unterschriftenlisten einzutragen. Diese sind u. A. am Flyer in den Auslagen zu erkennen.

 

 

 

08.03.2016

Freie Wähler Wurmsham unterstützen Unterschriftenaktion der Lanttagsfraktion

MdL Dr. Leopold Herz, MdL Benno Zierer, OV Martin Söll, Bundesvorsitzender MdL Hubert Aiwanger, MdL Nikolaus Kraus

Freie Wähler unterstützen Unterschriftenaktion ihrer Landtagsfraktion für eine bayernweite Volksbefragung zu TTIP, CETA und TiSA

Die drei Freihandelsabkommen TTIP (Abkommen zwischen EU und USA), CETA (Abkommen zwischen EU und Kanada) und TiSA (weltweites Abkommen zur Liberalisierung des Dienstleistungsbereichs) betreffen jeden einzelnen von uns! Die Abkommen drohen unmittelbar in unseren Verbraucherschutz, in die kommunale Daseinsvorsorge (z.B. die Wasserversorgung) oder die Lebensmittelsicherheit einzugreifen. Auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Mittelstands, des Handwerks und der Landwirtschaft werden durch die Abkommen entscheidend verändert. Darum muss jetzt das Volk sprechen! Die bayerische Staatsregierung darf bei den Abstimmungen im Bundesrat über die drei Abkommen nicht nur die Interessen einiger Großkonzernen vertreten. Im Mittelpunkt muss das Wohl der bayerischen Bürgerinnen und Bürger stehen! Nach Artikel 88a des bayerischen Landeswahlgesetzes kann das Volk zu Vorhaben des Staates mit landesweiter Bedeutung befragt werden. Genau das fordern wir. Die Staatsregierung muss sich in ihrem Abstimmungsverhalten im Bundesrat voll und ganz an die in der Volksbefragung deutlich gewordene Mehrheitsmeinung der bayerischen Bevölkerung halten! Die Verhandlungen zu TTIP, CETA und TiSA verlaufen ohne jede Transparenz und ohne die Einbindung der Betroffenen. Deshalb muss jetzt das Volk sprechen! Dazu legen die Freien Wähler in den Bereichen Wurmsham, Pauluszell,Bodenkirchen, Ranoldsberg und Oberbergkirchen ab kommender Woche Unterschriftenlisten für ein "ja" zu einer Volksbefragung zu TTIP, CETA und TiSA auf.

 

 

 

07.01.2016

Neujahrsempfang der Freien Wähler Wurmsham mit Hubert Aiwanger

 

Als voller Erfolg erwies sich der Nehjahrsempfang der Freien Wähler Wurmsham am 07.01.2016 im Gasthaus Friedl-Hammerschmidt in Schleichwies. Viele der Gäste diskutierten und plauderten nach der Veranstaltung noch bis in den späten Abend!

Näheres hierzu finden Sie folgend in der offiziellen Pressemeldung der FW Wurmsham

B 15: Ausbau statt kaum realisierbare Neubau

Hubert Aiwanger beim Neujahrsempfang der Freien Wähler Wurmsham

Am Donnerstag hatten die Freien Wähler Wurmsham im Gasthaus Friedl / Hammerschmidt in Schleichwies zu ihrem Neujahrsempfang geladen. Nach einem Sektempfang und der Begrüßung bei der sehr gut besuchten Veranstaltung hielt der Ortsvorsitzende der FW Wurmsham, Martin Söll, einen Rückblick über die Ereignisse des vergangenen Jahres. Als Höhepunkt folgte die Ansprache des Bundesvorsitzenden MdL Hubert Aiwanger, die die gut 50 Gäste interessiert verfolgten. In der Rede des Chefs der Freien Wähler ging es um ein breitgefächertes Themengebiet. Von der missratenen Asylpolitik Angela Merkels und Horst Seehofers, zigtausenden unbearbeiteten Asylanträgen durch Personalmangel und der waghalsigen Rettungsschirmpolitik für Griechenland beginnend , sprach Hubert Aiwanger die aktuelle Situation zur B 15 neu an. Aiwanger zweifelte an, ob das Projekt über Landshut hinaus finanziell realisierbar ist, und sprach sich für Überholspuren auf der jetzigen B 15 und der B 299 aus. Dies könne in schneller Zeit realisiert werden. Beim Thema Ausländermaut kritisierte der Bundesvorsitzende der Freien Wähler, dass hier Seehofer mit diesem Rohrkrepierer die Landtagswahl in Bayern gewonnen hatte und Bundesverkehrsminister Dobrindt das Ziel verfolge, das komplette Autobahnsystem in Deutschland zu privatisieren. Mdl Aiwanger machte die Bayerische Staatsregierung u. A. durch die 10 H-Regelung für die völlig ausgebremste Energiewende verantwortlich, die nun den Stromimport von 50 Prozent des Strombedarfs in Bayern zur Folge hat. Auch die äußerst heiklen Freihandelsabkommen CETA und TTIP verurteilte der Abgeordnete scharf. An der anschließenden sehr aktiven Diskussionsrunde beteiligten sich viele Gäste. Die Fragen reichten von der Asylpolitik hin bis zum Ausstieg Bayerns aus der Bundesrepublik Deutschland, aufgrund der bürgerfremden Politik in Sachen TTIP, Asylpolitik ect. von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auch zum Thema B 15 kamen Fragen, und es wurde der Regierung in München, Berlin und Brüssel vorgeworfen, dass sie sich durch Lobbyismus und Konzernspenden dirigieren lassen, ohne Rücksicht auf Umwelt, Gesundheit und Bürgerwille. Der KAB Diözesansekretär des Bistums München und Freising, Rainer Forster, brachte es mit seiner Frage, wer die Hauptschuld u. A. an der Fluchtwelle in Syrien trägt, zum spannenden Abschluss der Diskussion. Hier wurde unter Zustimmung vieler Gäste die USA und Saudi Arabien genannt, was sonst von Politikern anderer Parteien oft versucht wird, unter den Tisch zu kehren. Die Freien Wähler Wurmsham bedanken sich bei allen Gästen für das zahlreiche Erscheinen und die rege Beteiligung an der Diskussion.

30.11.2015

4.Sitzung des LAK Energie in Langenbruck

Bei der 4. Sitzung des Landesarbeitskreises Energie der FREIEN WÄHLER am 30.11.2015 wurde unter dem Motto "Bürgerenergiewende statt Konzernenergiewende" wurde eine Resolution zur Energiewende aufgesetzt und die einzelnen Punkte ausgearbeitet, die promt einen Tag später schon in einen Antrag der Landtagsfraktion mit eingearbeitet, der bereits zwei Tage später, am 02.12. im Landtag gestellt wurde.

 

Die Bedeutung des Wassers ist nicht erst seit den spürbaren Auswirkungen des Klimawandels in aller Munde. Das kostbare Gut zu bewahren und sauberes Wasser für jeden vorzuhalten, stellt die Kommunen vor Herausforderungen. Auch die heimische Landwirtschaft ist gefordert, um am Grundwasserschutz mitzuwirken und damit einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Hierzu wurden auf der Regionalkonferenz im baden württembergischen Langenau neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft, innovative Techniken und Möglichkeiten auf europäischer Ebene aufgezeigt. Zu dieser Regionalkonferenz hatte die Abgeordnete der Freien Wähler im Europaparlament MdEp Ulrike Müller auch unseren Ortsvorsitzenden der Freien Wähler, Martin Söll eingeladen.

Hier geht es zum Wasserwerk Langenau:
http://www.lw-online.de/index.php



von links: MdL Nikolaus Kraus, MdEp Ulrike Müller, OV Martin Söll, Benhard Röhrle, Leiter des Wasserwerkes Langenau

09.11.2015 Kreistreffen mit Besichtigung der Fa. Balistol in Aham

Kürzlich besichtigte der Kreisverband der Freien Wähler im Rahmen eines Kreistreffens die Firma BALLISTOL - KLEVER in Aham. Die Freien Wähler beteiligten sich hier mit 8 Personen. Die beiden Geschäftsführer Dr. Christian und Andreas Zettler gewährten hier einen umfassenden Einblick in sämtliche Bereiche des Unternehmens wie Produktion, Lager und Labor. Alle Gäste zeigten sich von der breitgefächerten Produktpalette für Mensch, Tier und Technik sehr beeindruckt. Zudem wurde äußerst positiv zur Kenntnis genommen, dass nahezu alle der 70 Mitarbeiter aus der näheren Umgebung stammen.
Im Nachgang der informativen Firmenführung machte sich die Gruppe ins benachbarte Gerzen auf. Dort kehrte man im Gasthaus Köck ein. Hier äußerte sich der Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, zur aktuellen Asylsituation: „Die Migrantenzahlen sind zu hoch, wir müssen diese Zahl schnellstmöglich reduzieren. Die Regierung habe die Kontrolle verloren, immer mehr Asylsuchende kommen nach Deutschland.“ Viele davon seien nicht registriert. „Außerdem wird sich erst zeigen, ob wir die Zuwanderer für den Arbeitsmarkt brauchen können, da viele Afghanen Analphabeten sind“, erörterte Hubert Aiwanger weiter. Zudem sollte Deutschland finanzielle Mittel dafür einsetzen, dass Flüchtlinge ihre Heimat gar nicht erst verlassen müssen. Der Veldener Bürgermeister und stellvertretende Kreisvorsitzende der Freien Wähler, Ludwig Greimel, nahm sich ebenfalls der Thematik an.

Zudem sprach Hubert Aiwanger die Stromtrassen an. Durch den Raum Landshut soll eine der geplanten „Monstertrassen“ führen, wenn auch unterirdisch. Dennoch würde bei einer unterirdischen Verlegung viel Fläche verbraucht werden, auf einer Breite von rund 30 Metern könnte keine Bewirtschaftung mehr stattfinden. „Für den Raum Landshut ist diese Stromtrasse vollkommen unnötig, da das bestehende Stromnetz von Altheim nach Österreich von 220 kV auf 380 kV aufgerüstet wird. Somit ist die Stromversorgung Südostbayerns langfristig gesichert“, teilte Aiwanger abschließend mit.

FREIE WÄHLER Landtagsfraktion mit ihrem Vorsitzenden Hubert Aiwanger (4.v.l) und Christian Srpinger von Orienthelfer e.V. (5.v.r)
MdL Dr. Leopold Herz mit Martin Söll


FREIE WÄHLER spenden Feuerwehrauto an Christian Springers Hilfsorganisation Orienthelfer e.V.

Aiwanger: Hilfe zur Selbsthilfe in Krisengebieten von größter Bedeutung

München. Brände, Unfälle, Luftangriffe – für die Menschen in Kriegsgebieten sieht der Alltag genau so aus. Umso wichtiger ist es, dass die Helfer vor Ort gut ausgerüstet sind. Doch oft fehlt es an Gerätschaften und Einsatzfahrzeugen. Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion hat deshalb heute ein Feuerwehrauto an die Organisation Orienthelfer e.V. übergeben. „Wir wollen Hilfe zur Selbsthilfe leisten“, erklärte FraktionschefHubert Aiwanger das Engagement der FREIEN WÄHLER. „Und wir wollen den Menschen in den Flüchtlingseinrichtungen – beispielsweise im Libanon und in Jordanien – eine Perspektive geben. Ihnen muss schon dort geholfen werden, damit sich nicht alle auf den Weg nach Deutschland machen müssen.“

Wie wichtig diese Hilfe zur Selbsthilfe ist, weiß Kabarettist Christian Springer nur zu genau. Der Gründer und Vorstand von Orienthelfer e.V. engagiert sich seit 2012 für die Opfer des Syrienkonflikts und nahm heute ein voll ausgerüstetes Tanklöschfahrzeug entgegen. „Feuerwehrautos sind in den Krisengebieten immens wichtig. Wir haben schon oft erlebt, dass ganze Zeltstädte komplett abgebrannt sind. Denn die Menschen kochen und heizen dort mit primitiven Mitteln, zudem gibt es Brandstiftung. Viele kleine Gemeinden im Libanon, die durch die Flüchtlinge auf viele Tausend Menschen angewachsen sind, haben aber leider kein Feuerwehrauto. Deswegen werden uns solche Fahrzeuge händeringend abgenommen.“ Springer betonte auch, wie wichtig das Engagement der Politik ist: „Politiker wie Hubert Aiwanger sind sehr wertvoll, weil ich weiß, wie gut sie vernetzt sind.“

Das heute übergebene Feuerwehrauto – samt Ausrüstung und einem Handbuch auf Arabisch – wird lautSpringer in den Libanon gebracht. Mit einer Spedition wird es von Hamburg aus nach Beirut verschifft und von dort aus zu seinem neuen Einsatzort gefahren. Der Libanon ist von der Fläche her vergleichbar mit Niederbayern und hat rund sechs Millionen Einwohner. Dorthin sind knapp zwei Millionen Syrer geflohen. Sie wurden in Gemeinden und in Flüchtlingslagern untergebracht.

 

 

26.10.2015

9. Kreistreffen des Kreisverbandes der Freien Wähler Landshut

Gruppenbild bei der Firma Pöschl

Mit etwa 40 Gästen aus dem Landkreis besuchte die Freien Wähler des Kreisverbandes Landshut die Firma Pöschl in Geisenhausen. Die Freien Wähler Wurmsham waren hier mit 7 Personen vertreten!
Gleich am Anfang überreichte 1. Bürgermeister Josef Reff ein Gastgeschenk als Dankeschön für die Führung. Schon beim Umkleiden in die notwendige Schutzkleidung lag der Duft der kommenden Stunde in der Luft. Was man sonst nur von Bildern kennt wurde erlebbar. Von der importierten Tabakpflanze bis zum fertigen Dreh- und Schnupftabak führten die Geschäftsführerin Katharina Pöschl und ihr Vater, Seniorchef Dr. Ernst Pöschl die Interessierten durch Ihre Werkhallen. Mit ca. 400 Beschäftigten und etwa 30 Auszubildenden exportiert die Firma Pöschl ihre Waren in über 50 Länder. Besonders schön wurde es für die Nase in den Produktionsräumen des "Snuff". Mit Apricot, Pflaume, Menthol und vielen anderen Düften empfindet man den Rundgang wie eine Führung über einen marokkanischen Basar. Die Fragen der Besucher zeigten, dass einige eingefleischte Kenner der Brise dabei waren. Besonders der "60ger" sorgte für helle Freude bei mitgereisten Fans der Münchner Löwen. Nach dem Rundgang standen die Firmeninhaber noch für viele Fragen zur Verfügung. So wurde bekannt, dass die Firma Pöschl auch Schulpraktikanten in ihrer Fabrik betreut. Bürgermeister und Kreisvorsitzender Ludwig Robold bedankte sich für die fachkundigen und interessanten Einblicke in ein über 110 Jahre altes Unternehmen des Landkreises Landshut und wünschte der Familie und dem erwarteten fünften Generation viel Glück und Geschick für die Zukunft.

 

23.10.2015

EDP Konferenz in München

v. links: Bundesvorsitzender MdL Hubert Aiwanger, MdEp Ulrike Müller, Annette Walter-Kilian, Martin Söll

Am 23.10.2015 war unser Ortsvorsitzender Martin Söll von der Abgeordneten der Freien Wähler im Europaparlament MdEp Ulrike Müller zur Konferenz der EDP  nach München eingeladen.


FREIE WÄHLER BUNDESPARTEI SCHLIESST SCHULTERSCHLUSS MIT DER EUROPÄISCHEN DEMOKRATISCHEN PARTEI  (EDP)

EDP-Vizepräsidentin und Europaabgeordnete der Freien Wähler,  Ulrike Müller,  sieht "Kommunale Werte gemeinsam vertreten"

Die FREIE WÄHLER Bundesvereinigung ist im Rahmen des  EDP-Kongresses am 23.10. in München der Europäischen Demokratischen Partei (EDP) beigetreten. Der Beschluss dazu fiel bereits im Rahmen der letzten Bundesversammlung der FREIEN WÄHLER in Geiselwind. FREIE WÄHLER Europaabgeordnete Ulrike Müller sieht damit eine bessere Vertretung unserer kommunalen Anliegen und Werte auch auf europäischer Ebene.  Ulrike Müller ist seit Ende vergangenen Jahres auch Vize-Präsidentin der EDP. "Die wesentlichen Anliegen der FREIEN WÄHLER, eine besonders bürgernahe Politik unter Berücksichtigung der kommunalen und regionalen Belange voranzutreiben, können nun weiter gestärkt werden", bekräftigt Müller. Mit der Mitgliedschaft in der konservativen und regional ausgerichteten EDP sollen im Europaparlament diese Ziele auf europäischer Ebene mit Nachdruck verfolgt werden. Beim Kongress, der auf das Thema Flüchtlingspolitik ausgerichtet war, nahmen u. A. auch die Präsidenten Francois Bayrou (Frankreich) und  Francesco Rutelli (Italien) sowie Marielle de‘ Sarnez (Frankreich), Generalsekretärin der EDP teil. Referate hielten Michael Münchow, Leiter der Erstaufnahme und Verteilung von Flüchtlingen in Bayern, Jürgen Seiermann, Geschäftsführer des Arbeiter-Samariter Bundes Bayern (Modell Erlangen), sowie Mathieu Baudier, Leiter der Aussenstelle der EDP in Berlin, der längere Zeit in Syrien lebte, und die Lage dort gut einschätzen kann. Annette Walter-Kilian, Leiterin des FW Landesarbeitskreises Gesundheit sowie Martin Söll, Vors. FW Wurmsham und Mitglied des FW Landesarbeitskreises Europa, haben bei dem Kongress die  Stadt und des Landkreises Landshut vertreten.

 

17.10.2015

BKB Seminar "Mitglieder werben und halten"

Der hart Kern nach dem Seminar beim Plausch Referent Peter Knoll (3. v. links) und BKB Betreuer für den Bezirk Niederbayern Karl-Heinz Astner (1. v. rechts)

Am 17.10.2015 organisierten die Freien Wähler Wurmsham im Zellbachstüberl Pauluszell ein Seminar des Bildungswerk für Kommunalpolitik Bayern (BKB) zum Thema "Mitglieder halten und werben" mit Referent Peter Knoll, zu dem 15 Teilnehmer kamen. Das Seminar war für Teilnehmer sehr informativ.

 

 

26.09.2015

Mitgliederversammlung der Freien Wähler Bundesvereinigung am 26.09. 2015 in Geiselwind

Die vertretenden Mitglieder der Bundesvereinigung aus Stadt- und Landkreis Landshut mit den wiedergewählten Bundesvorsitzenden MdL Hubert Aiwanger

Am 26.09.2015 nahm unser Ortsvorsitzender Martin Söll an der Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung der Freien Wähler teil. Es wurde der Landesvorsitzende, und Fraktionschef der Freien Wähler im Landtag, Hubert Aiwanger mit mehr als 91 Prozent der Stimmen zum Bundes-Vorsitzenden wiedergewählt. Unter anderem wurde folgender Leitantrag zur Flüchtlingspolitik verfasst.

Flüchtlingspolitik im Sinne der Menschen


Die Flüchtlingspolitik der schwarz-roten Bundesregierung ist gescheitert. Sie wird weder den Geflüchteten, noch der Bevölkerung in Deutschland gerecht. Es ist untragbar, dass unsere Bundeskanzlerin zum Bruch geltenden Rechts aufgerufen hat. Die Bundesregierung lässt Kreise, Städte und Gemeinden die Fehler ihrer Außen-, Entwicklungshilfe-und Europapolitik ausbügeln. Es bedarf einer klaren Umorientierung in diesen Politikfeldern, sowie eine sofortige stärkere Unterstützung der Kommunen. Außerdem müssen Ungleichheiten zwischen den einzelnen Bundesländern beseitigt werden.


Daher fordern die FREIEN WÄHLER:

1. Fluchtnotwendigkeit bereits in den Herkunftsregionen vorbeugen:

a) Eine deutsche Initiative zur Einrichtung einer Schutz-und Pufferzone unter dem Dach der Vereinten Nationen in Syrien, um den Millionen Binnenflüchtlingen vor Ort eine „alte neue Heimat“ zu geben und in diesem Land wieder einen Raum des Friedens zu schaffen. Wir unterstützen ausdrücklich diese Forderung des EKD-Militärbischofs Sigurd Rink. Die Stabilisierung Syriens sollte unter Einbeziehung Russlands erfolgen.

b) Eine Sonderfinanzierung für die UN-Flüchtlingshilfe, um die dramatischen Finanzierungslücken zu schließen: Es ist ein Armutszeugnis deutscher Außenpolitik, dass nicht frühzeitig auf eine ausreichende Lebensmittel und Gesundheitsversorgung hingewirkt wurde und nun die Menschen dort gezwungen sind, in Richtung Europa weiterzuwandern.

c) Eine neue Schwerpunktsetzung der deutschen und europäischen Entwicklungszusammenarbeit: Es bedarf eine Konzentration auf und drastische Aufstockung der Mittel für die Fluchtherkunftsregionen. 

d) Keine Zerstörung heimischer Agrarmärkte in den Entwicklungsländern.

2. Staaten der Europäische Union gleichermaßen in die Pflicht nehmen:

a) Einen gerechten Verteilungsschlüssel, der sich an Wirtschaftskraft und Bevölkerungsstärke orientiert und notfalls gegen den Willen ablehnender EU-Mitgliedstaaten mit qualifizierter Mehrheit durchgesetzt wird. Die EU ist kein Schönwetter-Staatenverbund, in dem sich Mitglieder in Krisensituationen wegducken können.  

b) Legale Einreisemöglichkeiten in die EU. Insbesondere sollte hier das Netz der europäischen Botschaften als Anlaufstelle für Asylsuchende genutzt werden, um von dort die Einreise beantragen zu können. Hierdurch wird nicht nur den Schlepperbanden ihre Geschäftsgrundlage entzogen, sondern Einwanderung nach Europa kontrollier-und kalkulierbarer: Durch eine frühzeitige Antragstellung der Flüchtlinge in Fluchtherkunftsregionen würde die Vorlaufzeit der Kommunen für die Organisation der Unterbringung deutlich steigen. 

c) Eine Ausdehnung der sicheren Herkunftsstaaten auf Länder des westlichen Balkans und die Türkei,um Asylbewerber in einem beschleunigten Verfahren konsequent abschieben zu können.

3. Kreise, Städte und Gemeinden stärker unterstützen:

a) Eine vollständige Übernahme der finanziellen Verantwortung für die Dauer der Asylverfahren durch den Bund, da er die vollständige, rechtliche und organisatorische Verantwortung für die Ausgestaltung der Asylverfahren trägt.

b) Die Einstellung von ausreichendem Personal im zuständigen Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, um die Dauer von Asylverfahren sofort auf drei Monate im Regelfall zu verkürzen und die Abschaffung der sogenannten Nachrangigkeitsprüfung.

c) Die Finanzierung einer Stelle eines Asylkoordinators für jeden Landkreis und jede kreisfreie Stadt. Dieser kann eine wertvolle Hilfe und Unterstützung bei der Förderung des ehrenamtlichen Engagements und der Ehrenamtlichen vor Ort sein. 

d) Eine zentrale Beratungsstelle des Bundes für die für die Unterbringung verantwortlichen Kommunen. Sie dürfen nicht allein gelassen werden mit der Masse an organisatorischen Fragen zur Unterbringung, bei schulischen Belangen und der Öffentlichkeitsarbeit. 

e) Eine unverzügliche und bedarfsgerechte Aufstockung der Stellen der staatlichen Gesundheitsämterin den Landkreisen und kreisfreien  Städten mit neu eingerichteten Erstaufnahmeeinrichtungen (auch Dependancen), damit die Durchführung der medizinischen Erstversorgung inklusiv psychischer Betreuung möglichst zeitnah sichergestellt werden kann.

f) Geeignete Rahmenbedingungen zur Bildung und Betreuung junger Flüchtlinge. Dazu sind Schulen personell und finanziell besser auszustatten, damit vor Ort der Bedarf an Plätzen in Übergangsklassen sowie der Bedarf auch an bspw. Dolmetschern und Sozialpädagogen sichergestellt werden kann.

g) Ein flächendeckendes Angebot (in allen Landkreisen und kreisfreien Städten) an Sprachkursen und Staatsbürgerkunde für alle Flüchtlinge.

4. Ungleichheiten zwischen den Bundesländern beseitigen:

a) Die konsequente Anwendung des geltenden Asylrechtsmuss in allen Bundesländern erfolgen. Sonderwege wie der Winter-Abschiebestopp in Schleswig-Holstein und Thüringen sind nicht zu akzeptieren. Rechtskräftig abgelehnte Asylbewerber müssen in ihre Herkunftsländer abgeschoben werden, damit Kapazitäten für anerkannte Asylbewerber nicht blockiert werden. 

b) In die Unterkünfte und Wohnungen der Kommunen sollen nur anerkannte Asylbewerber einziehen. Die Bundesländer sind aufgefordert ihre Erstaufnahmekapazitäten entsprechend zu erhöhen. Durch eine Änderung des § 5 AsylVfG wollen wir den Ländern die Einrichtung kleinerer Erstaufnahmeeinrichtungen (unter 500 Personen) erleichtern. Dies trägt insbesondere dazu bei, dass schneller neue Immobilien für die Erstaufnahme gefunden werden können. Asyl-Verfahrensdauern sind zu beschleunigen. Ein Auseinanderklaffen von Verfahrensdauern zwischen den einzelnen Bundesländern von mehreren Monaten ist nicht vermittelbar. 

c) Standards für Gemeinschaftsunterkünfte sind zwischen den Bundesländern zu harmonisieren. Es kann nicht vom Glück des Asylbewerbers bei der Verteilung auf die Bundesländer abhängen, wie viel Wohnfläche ihm zusteht und welche Mindestvorrausetzung an eine menschenwürdige Unterbringung geknüpft werden. Wir fordern flächendeckend eine reale (ohne Kürzungen für Gemeinschaftsräume) Wohnfläche von 8 Quadratmetern pro Person.

 

 

21.09.2015

Kreistreffen in Gerzen

Der Kreisverband der Freien Wähler besuchte kürzlich Schloss Gerzen, wobei sich die Freien Wähler mit 3 Mitgliedern beteiligten. Maximilian Graf von Montgelas führte die Gruppe über das Gelände und erzählte seine Geschichte. 1560legten die Grafen von Seyboldsdorf den Grundstein für den prächtigen Renaissance-Bau „Schloss Gerzen“. 1597 wurde das Schloss mit all seinen Gütern an die Grafen von Viereggverkauft, die aus dem protestantischen Mecklenburg vertrieben wurden. Zu Ihrem Besitz gehörten damals auch die Adelssitze und Hofmarken von Mangern, Johannesbrunn, Achdorf, Angerbach, Biedenbach, Frauensattling, Grießdorf, Sölgerding, Wurmsham, und Thürnthenning. Durch Einheirat kam damals auch noch die reiche Hofmark Tutzing am Starnberger See dazu. 1618 wurde dem Schloss Gerzen das Bierbraurecht verliehen. In der Zeit von 1632 bis 1634 wurde Niederbayern immer wieder überfallen und auch Schloss Gerzen kam nicht ungeschoren davon und wurde von den Schweden besetzt und ausgeraubt. 1670 wurde dann die Schlosskapelle erbaut, die dem Hl. Josef geweiht wurde. Die kleine Kapelle ziert ein wertvoller Altar des Künstlers „Fischer von Erbach“ der auch im Vatikan wirkte. 1833 kaufte der bayerische Staatsminister „Maximilian Graf von Monteglas“ das Schloss mit seinen Gütern in Egglkofen und Aham. Währen des 2. Weltkrieges diente das Schloss auch als Depot für die aus München ausgelagerten Kunstgegenstände, um sie vor dem Bomben der Alliierten zu schützen. Die Familie Waldinger aus Grafenwald kaufte 2009 das renovierungsbedürftige denkmalgeschützte Schloss. Mit viel Aufwand, Sachverstand und Fingerspitzengefühl aber vor allem mit viel Liebe wurde das restaurierte Schloss zur Schloss-Wirtschaft und konnte 2012 unter ihrer Führung eröffnet werden. Zudem erhielt die Familie Waldinger den Denkmalpreis in Silber für die Sanierung des gräflichen Schlosses Gerzen. Die Schlosswirtschaft wurde vor Kurzem ebenfalls in den Gastronomieführer „50 historische Wirtshäuser in Niederbayern“ aufgenommen. Anschließend traf man sich noch in historischen Gewölben zu einem kleinen Umtrunk und guten Gesprächen

 

13.09.2015

Besichtigung des Baustellenabschnitts der B15 neu in Ohu/Ahrein bei Essenbach



Gruppenbild mit dem 3. Bgm. und Freie Wähler Mitglied Fritz Wenzl sowie dem Ortsvorsitzenden der Freien Wähler Wurmsham Martin Söll

08.09.2015

Fahrt zum Politischen Montag der Freien Wähler nach Gillamoosmit Hubert Aiwanger

Am 08.09.2015 haben sich die Freien Wähler Wurmsham einen VW Bus gemietet, und machten
eine Fahrt zum pol. Montag nach Gillamoos mit Hubert Aiwanger. Auf der Rückfahrt besichtigten die Ortsgruppe einen Hopfenbaubetrieb in der Hallertau, auf dem der Kassier der FW Wurmsham 12 Jahre als Schlepperfahrer bei der Saison arbeitete.




Gruppenfoto auf dem Feld mit dem Junglandwirt

01.09.2015

Freie Wähler Wurmsham demonstrieren in München für fairen Milchpreis

Abordnung der Freien Wähler Wurmsham bei der Großdemo des BDM in München

 

Milchpulveraktion_1.jpg

Fotos: BDM

(München) Über 3.000 Milchviehhalter aus dem ganzen Bundesgebiet und über 500 Schlepper nahmen heute an der großen Kundgebung des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter BDM e.V. in München teil, die den Schlusspunkt einer 8-tägigen Staffelfahrt bildete, bei der Milchviehhalter in verschiedenen Routen Deutschland vom hohen Norden bis in den Süden Deutschlands durchquert haben.

Seit dem 24. August waren die Staffeln unterwegs, um über die katastrophale Situation der Milchviehhalter in den verschiedenen Regionen Deutschlands zu informieren und mit verschiedenen Aktionen die Verluste aufzuzeigen, die nicht nur den Milchbauern, sondern auch für den Ländlichen Raum entstehen. 
Während auf dem Odeonsplatz eine „Schulden-Uhr“ bis auf 4 Milliarden Euro hochzählte – die Summe der Wertschöpfungsverluste, die den Milchviehhaltern in Deutschland in dieser Krise bereits entstanden ist, wurde abgelaufenes Milchpulver über die Kundgebungsteilnehmer in die Luft geblasen – als Zeichen für dafür, dass die Folgen eines Zuviel an Milch alleine die Milchbauern ausbaden müssen.  Mit „Jetzt reicht´s“-Schildern signalisierten die Milchbauern, dass sie von der Untätigkeit und Verweigerungshaltung von Agrarminister Christian Schmidt (CSU) als Vertreter der gegenwärtigen Regierung die Nase voll haben.
„Minister Schmidt lehnt jeden Eingriff in einen vermeintlich freien Markt ab und fordert gleichzeitig von den Milchviehhaltern eine Art Duldungsstarre. Sie sollen alles brav über sich ergehen lassen, was der freie Markt für sie bereithält. Das können wir nicht akzeptieren“, wurde BDM-Vorsitzender Romuald Schaber deutlich. „Auch ein freier Markt wird durch die Handlungen der Marktteilnehmer bestimmt. Und wir wollen handeln! Wir haben ein Konzept vorgelegt, mit dem die Milchviehhalter - unterstützt durch entsprechende politische Regelungen – auf europäischer Ebene Verantwortung übernehmen und aktiv Krisen gegensteuern können.  Unser Konzept setzt auf die unternehmerische Freiheit der Milchviehhalter in stabilen Marktsituationen, aber auch die Möglichkeit in Krisenzeiten gemeinsam aktiv zu werden, um das Milchangebot in einem gesättigten Markt zu deckeln bzw. zu reduzieren. Es geht nur um Mengen, die ohnehin nicht nachgefragt werden – die Furcht, dadurch Marktanteile zu verlieren, ist also unbegründet.“

Die Milchviehhalter richteten ihre Forderungen aber nicht nur an Agrarminister Schmidt und Kanzlerin Merkel als Vertreter der Bundesregierung, sondern explizit auch an Ministerpräsident Horst Seehofer. Als Parteichef der CSU soll Horst Seehofer seinen Parteikollegen Christian Schmidt in die Pflicht nehmen, endlich im Sinne der Milchviehhalter aktiv zu werden.  Angeführt von den Motivwagen der Staffelfahrer zogen die Milchviehhalter deshalb vom Odeonsplatz zur Staatskanzlei, wo eine weitere Kundgebung stattfand, die überwiegend an Horst Seehofer gerichtet war.

„Wir haben heute eindrucksvoll gezeigt, was die Milchviehhalter wollen. Es muss jetzt dafür Sorge getragen werden, dass mit geeigneten Maßnahmen eine Marktumkehr beschleunigt werden kann, damit sich der Markt und damit die Preise schnellstmöglich erholen können“, erklärt BDM-Vorsitzender Romuald Schaber abschließend..


Im Bundesverband Deutscher Milchviehhalter e.V. (BDM) haben sich aktive Milcherzeuger zusammengeschlossen, die ein existenzielles Interesse an der Weiterführung ihrer Betriebe haben. Der BDM  ist unabhängig, parteilos und vertritt ausschließlich die Interessen der Milchviehhalter. 


Kurzerklärung zum Marktkrisenmanagement-Konzept des BDM:
Der BDM hat mit seinem Marktkrisenmanagement-Konzept ein modular einsetzbares Gesamtpaket an Krisenmaßnahmen vorgelegt, das die bestehenden Kriseninstrumente Intervention und Private Lagerhaltung integriert, aber um neue Schritte erweitert. Wenn es wie in der aktuellen Krise nicht mehr ausreicht, nicht nachgefragte Mengen einzulagern, sollen die Milchmengen nach einer Frühwarnung zeitlich befristet gedeckelt werden können, um weiteren Preisdruck und Wertschöpfungsverluste für die Milchviehhalter zu vermeiden. Das BDM-Konzept zum Marktkrisenmanagement, das ausdrücklich nur zeitlich befristet für die Krise greift, setzt auf so viel unternehmerische Freiheit für die Milchviehhalter wie möglich. Eine in der Krise zeitweise notwendige Deckelung der Milchmengen dient allen, da sich die Preise so schneller erholen können und massive Wertschöpfungsverluste vermieden werden können.

20.07.2015

Politischer Montag der Freien Wähler Wurmsham

Am 20.07.2015 haben die Freien Wähler Wurmsham im Rahmen des 125 jährigen Gründungs-
festes der Krieger-und Soldatenkameradschaft Wurmsham im Festzelt einen politischen Montag abgehalten. Die Redner waren MdL Benno Zierer, Landrat Peter Dreier und der Bundes- und Landesvorsitzende MdL Hubert Aiwanger. Die Freien Wähler Wurmsham bedanken sich bei der
KSK Wurmsham, das ihnen das Festzelt für diese Veranstaltung zur Verfügung gestellt wurde,
und bei der gesamten Bevölkerung für den so zahlreichen Besuch.

Unter der Rubrik Presseartikel /sonstige finden Sie den offiziellen Pressebericht vom Abgeordnetenbüro Hubert Aiwanger, verfasst von Bettina Schwarz.

Hier nun die schönsten Bilder der Veranstaltung:

KSK Vorstand Anton Kiermeier übergibt den Abend offiziell den Freien Wählern Wurmsham
OV FW Wurmsham Martin Söll bei der Begrüßung der Gäste
MdL Benno Zierer (Betreuer des Ldkr. Mühldorf) stellt sich mit einem Grußwort vor
Landrat Peter Dreier bei seiner Rede
Der Bundes- und Landesvorsitzende der Freien Wähler MdL Hubert Aiwanger bei seiner Rede
Der Tisch mit den Ehrengästen
Landrat Peter Dreier mit Gattin Petra
Hubert Aiwanger hatte sichtlich Spaß an dieser Veranstaltung
Beim gemeinsamen Singen der Bayernhymne mit den Besuchern
Landrat Peter Dreier mit Nachwuchsmusikant Fabian Neudecker und OV Martin Söll beim musizieren
Die Stimmung kocht
Landrat Peter Dreier beim dirigieren
Prost!!!
OV Martin Söll mit MdL Benno Zierer
Gruppenbild des Ortsverbandes mit Bundes- und Landesvorsitzenden MdL Hubert Aiwanger, MdL Benno Zierer, Landrat Peter Dreier und Bürgermeisterin der Gem. Wurmsham Maria Neudecker

13.07.2015

13.07.2015 6. Kreistreffen mit Besichtung der Fa. Erlus in Neufahrn/Nb.

Der Ortsverband Neufahrn i. NB organisierte für das monatliche Kreistreffen der FW-ler am 13.07.2015 eine Besichtigung der Firma ERLUS AG. Rund 50 Personen, darunter auch Landrat Peter Dreier und MdL Hubert Aiwanger,  beteiligten sich an diesem Treffen.

Nach der Begrüßung durch die Geschäftsleitung startete die Gruppe zur 2-stündigen Besichtigung der Produktionshallen. Den Teilnehmern wurde der Ablauf der Dachziegelherstellung erläutert. Bis aus einer "Schaufel Lehm" ein formschöner Dachziegel entsteht, braucht es sehr, sehr viele Arbeitsschritte. Mit Hilfe modernster Technik und jahrzehntelanger Erfahrung werden bei der Fa. ERLUS täglich bis zu 400.000 Dachziegel hergestellt. Die Produktionsstätte ist eines der modernsten Werke in Europa.

Zum Abschluss der Veranstaltung waren alle Teilnehmer zu einem gemütlichen Beisammensein mit Brotzeit in die hauseigene Kantine der ERLUS AG eingeladen.

Kreisvorsitzender BGM Ludwig Robold bedankte sich für die informative Werksführung. Landrat Peter Dreier ergriff noch Worte zur Landkreispolitik und MdL Hubert Aiwanger sprach noch über aktuelle Themen aus der Landespolitik.

06.07.2015

Sitzung des Landesarbeitskreises LAK Umwelt in Schwabhausen

Gruppenbild Landesarbeitskreises LAK Umwelt mit Leiter MdL Benno Zierer und Referent Bernd Horst (Mitte)

Bei der 2. Sitzung des Landesarbeitskreises LAK Umwelt wurde unser Ortsvorsitzender
Martin Söll als neues Mitglied aufgenommen. Nach einem Rückblick auf die 1. Sitzung
zum Thema: "Flüsse in Raumnot", ging es in der heutigen Sitzung um die EU-Wasser-
richtlienen und deren Umsetzung. Zu diesem Thema hielt Bernd Horst,  Leiter Fachbereiche Integrale Wasserwirtschaft und Gewässeraufsicht am Wasserwirtschaftsamt Donauwörth ein hochinteressantes Referat, dass auch viel allgemein wissenswertes über die Erkennung der Gewässerzustände enthielt.



30.06.2015

3. Treffen des Landesarbeitskreises LAK Energie in Dachau

Am 30.06.2015 nahm unser Ortsversitzender an der 3. Sitzung des Landesarbeitskreises LAK Energie teil, dass diesmal in Dachau statt fand.
Das Hauptthema dieses mal war: "Wie kann sich jeder einzelne Bürger an der Energie-wende beteiligen?" Des weiteren hielt Johann Christl aus Chamzum Thema Stromspeicher für Haushalte und Firmen ein Referent einen Vortrag.
Das nächste Treffen ist für November geplant.

Gruppenbild mit Gast MdL Benno Zierer
Zeitungsartikel Dachauer Anzeiger
von links: Hans Friedl (KV FW Fürstenfeldbruck) Ulrike Müller (MdEp), Johann Häusler (MdL), Martin Söll (OV FW Wurmsham)

Am Freitag den 26.06.2015 vertrat unserer Ortsvorsitzender Martin Söll bei der landwirtschaftlichen Regionalkonferenz den Landkreis Landshut. Leider mussten die 4 Landwirte des FW Ortsverbandes Wurmsham alle erntebedingt ihre Teilname absagen.

Thema der Konferenz:
"Zeitgemäße Landwirtschaft im Drehkreuz von Forschung, Ernährung und Politik - Chancen durch europäische Innovationspartnerschaften"

Programm:
9.00 – 9.15 Uhr
Eröffnung und Begrüßung Ulrike Müller, MdEP

9.15 – 9.30 Uhr
Grußwort des Vertreters des Bayerischen Staatsministeriums für         Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ltd. Ministerialrat Anton Dippold, StMELF

9.30 – 9.45 Uhr
Erwartungen der Landfrauen und Landwirte an die europäischen Innovationspartnerschaften Anneliese Göller, Landesbäuerin der Landfrauengruppe im Bayerischen Bauernverband

9.45 – 10.30 Uhr
Die Angebote der EU für die ELER-Landesprogramme und aus der EU- Agrarforschungsförderung Horizon 2020: Dr. Hans-Jörg Lutzeyer, Generaldirektion Forschung und Innovation, EU-Kommission, Brüssel Was macht Bayern daraus

10.30 – 10.45
Uhr Innovationsförderung im bayerischen Programm zur Förderung des ländlichen Raums Ltd. Ministerialrat Anton Dippold, StMELF

10.45 – 11.00
Uhr Beteiligung an Projekten aus Horizon 2020, thematischen Netzwerken und Multi-Actor Projekten aus der Sicht einer Landesforschungseinrichtung Prof. Dr. Kay-Uwe Götz, Bayer. Landesanstalt für Landwirtschaft Institut f. Tierzucht

11.00 – 11.30 Uhr
Pause

11.30 – 12.00 Uhr
Unterstützung und bundesweite Vernetzung der Landesinitiativen durch die DVS im Rahmen von EIP Agri Bettina Rocha aus der BLE 12.00 –

12.15 Uhr
Chancen der Zusammenarbeit auf europäischer Ebene durch EUFRAS Michael Kügler von EUFRAS


12.15 – 13.30 Uhr
Mittagspause

Beispiele für aussichtsreiche Innovationen aus Bayern:

13.30 – 14.15 Uhr
Innovationen trotz zunehmender Reglementierung in der Landwirtschaft und bei der energetischen Nutzung von Biomasse?! Dr. Jürgen A. F. Beck, f10 Forschungszentrum für Erneuerbare Energien

14.15 – 15.00 Uhr
„Prima Rind und Kalb GmbH“ – Vermarktungsinitiative in Zusammenarbeit mit der Fa. Feneberg Georg Abele, Initiator

15:00 - 15.30 Uhr
Herausforderungen der Futtertrocknungen in der Zukunft Matthias Vögele, Vorstandsvorsitzender Trockengrün Marketing eG

15.30 – 16.00 Uhr
Zusammenfassung und Schlusswort aus der Sicht der Politik Ulrike Müller, MdEP


Offizieller Pressetext zur Konferenz:

Ulrike Müller bringt Landwirtschaft und Forschung zusammen

Europaabgeordnete veranstaltet bayerische Konferenz zu Europäischen Innovationspartnerschaften (EIP) in neuer Förderperiode

Herrsching (irv). Zum Start des Programms in der neuen Förderperiode fand in Bayern eine Konferenz zu Europäischen Innovations-Partnerschaften (EIP) für den Agrar-Bereich statt, die Akteure aus Politik, Landwirtschaft und Ernährung sowie Forschung zusammenbrachte. Veranstalterin war die FREIE WÄHLER Europaabgeordnete Ulrike Müller. „Es wurde Zeit, dass hier eine dynamische Plattform für einen Austausch geschaffen wird, um über aktuelle Entwicklungen zu informieren und Impulse zu geben“, sagte sie am Rande des Kongresses in Herrsching am Ammersee. Als Referenten konnte sie Fachleute aus Bund, Ländern, der EU-Kommission und der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) sowie Praktiker gewinnen. Die Resonanz war groß, der Saal mit 70 Interessierten voll besetzt.

Welche Bereiche förderfähig sind, erläuterte Dr. Hans-Jörg Lutzeyer von der Generaldirektion Forschung und Innovation der EU-Kommission. Im ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) sei es möglich, operationelle Gruppen mit bis zu 80 Prozent zu fördern, erläuterte er. Anhand eines Beispiels veranschaulichte Lutzeyer, wie ein solcher Zusammenschluss aussehen könnte: „Beim Netzwerk europäischer Pilot- und Demonstrationsbauernhöfe gibt es eine Möglichkeit für Bauern, die beispielsweise bestimmte Maschinen, eine spezielle Haltung oder Software haben, mitzumachen.“ Mit anderen Ländern zusammen wäre hier eine Serie von Veranstaltungen denkbar, so Lutzeyer. Er warb auch für eine Mitarbeit auf Brüsseler Ebene in sogenannten Fokus-Gruppen. „Die EIP hat eine Reihe von Elementen, bei denen es um Themen geht, die sich später in Ausschreibungen wiederfinden“, erläuterte Lutzeyer. Eine Anregung des leitenden Ministerialrats Anton Dippold (StMELF) nahm der Kommissionsvertreter sofort auf: Eine Fokus-Gruppe zu Digitalisierung.

Dippold selbst stellte die Unterstützungsmöglichkeiten in Bayern vor. Als Beispiel nannte er die Bayerische Forschungsallianz, die bei der Antragstellung helfe. „Bei uns sind mindestens aus drei Akteursgruppen Mitglieder gefordert. Und es muss ein Landwirt dabei sein“, so der Ministerialrat. In einem dieser Innovationsprojekte mache Tierwohl, Tierhaltung und Tierschutz mehr als 50 Prozent aus – „ auch um eine entsprechende Akzeptanz bei den Kunden zu bekommen“, erklärte Dippold.

Dass die Antragsverfahren nicht zu bürokratisch ausfallen dürfen, forderte BBV-Landesbäuerin Anneliese Göller. „Programme sollten nicht nur von wenigen Insidern genutzt werden können, sondern für möglichst viele offen stehen“, sagte sie. Auch mit der Bitte, die Verbraucher immer im Blick zu haben, ist sie mit Ulrike Müller auf einer Linie, die sich im EP-Ausschuss für Umwelt- und Verbraucherschutz ebenfalls dafür einsetzt.


Weitere Ergebnisse aus den Vorträgen:

Über die Beteiligung aus der Sicht der Landesanstalt für Landwirtschaft an Projekten aus Horizon 2020 berichtete Dr. Kay-Uwe Götz. Die LfL sei näher an der Praxis als die universitären Partner, so Götz. Doch auf EU-Ebene erfolgreicher seien Länder mit zentralistischer Forschungsstruktur: „Sie vermeiden beispielsweise konkurrierende Anträge.“ Er hob hervor, dass „LfL-Projekte nicht von Ausschreibungsthemen, sondern vom Bedarf der bayerischen Landwirte bestimmt werden sollten.“

Die Vernetzung als „Bodenbereiter für eine erfolgreiche Zusammenarbeit“ beschrieb Bettina Rocha von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Berater haben für Rocha eine Schlüsselfunktion: „Sie können mitwirken, um zentrale Fragen zu transportieren.“

Ihre abschließende Anregung: „Wir bräuchten sowas wie ERASMUS für EIP, so dass man sich mal die Situation in anderen Mitgliedstaaten ansehen kann.“

Michael Kügler vom Europäischen Forum für landwirtschaftliche und ländliche Beratungs-dienste, kurz EUFRAS, berichtete von Bestrebungen, einen EU-weiten Mindeststandard für Beraterkompetenzen zu schaffen. „Wir als Berater wollen die Neuerungen an die Landwirte weitergeben“, betonte er. Als Modell mit Vorbildcharakter stellte er das Beispiel eine Schule für Obstbau in Südtirol vor. Kügler: „Dort, machen die Schüler mit den Wissenschaftlern zusammen Versuche und werden angeleitet.“

Am Beispiel, wie die Herangehensweise bei den Problemen durch die Düngeverordnung sein könnte, erläuterte Dr. Jürgen Beck vom f10 Forschungszentrum für erneuerbare Energien die Herausforderungen in der Forschung. „Wir brauchen Brainpower und Kreativität. Der Boden muss durch Bildung und Förderungsvoraussetzungen bereitet werden.“

Georg Abele von „Prima Rind und Kalb GmbH brachte den Teilnehmern nahe, wie eine erfolgreiche Entwicklung über eine Vermarktungsinitiative stattfinden kann. „Wir mussten uns abheben“, berichtete der Allgäuer und sprach auch über Rückschläge: „An der BSE-Krise haben wir gemerkt, wie wichtig es ist, dass die Firma hinter den Bauern steht. Die Firma Feneberg hat damals gezeigt, dass sie hinter ihrem Rindfleisch steht.“ Heute seien über 200 Betriebe beteiligt.

 

Keine Kompromisse geht Matthias Vögele ein, wenn es um die Qualität des Futters für spätere Lebensmittel geht. Der

Vorstandsvorsitzende der Trockengrün Marketing eG
erläuterte die Methoden der Trockung. Zudem berichtete er von einem Pilotprojekt, bei dem die Prozesse in der Praxis für beste Futtermittel aus Bayern optimiert werden sollen. Die Herausforderung für die kommenden Jahre sei unter anderem, eine Lösung dafür zu finden, „wie wir Steine, Rohasche und Löwenzahn aussortieren können.“

 

Weitere Informationen zu den Vorträgen und Links zu Förderungen finden Sie auf

www.mueller-ulrike.de

 

 


25.06.2015

Freie Wähler Wurmsham beim Info-Abend zum Thema EUro(pa) mit Dirk Müller

von links: Gast, Dirk Müller, Hubert Aiwanger, OV Martin Söll


Am 25.06.2015 folgten die Freien Wähler Wurmsham mit 5 ihrer Mitglieder und einem Gast der Einladung von Hubert Aiwanger zum Vortrag und der Diskussion mit dem Börsenunikum "Mister Dax" Dirk Müller.
Hier dazu die Pressemitteilung der Landtagsfraktion der Freien Wähler

Woche der Griechenland-Entscheidung: FREIE WÄHLER-Veranstaltung „Euro(pa) – wie geht’s weiter?“ mit „Mr. Dax“ Dirk Müller stößt auf großes Publikumsinteresse

Aiwanger: Griechenland-Drama endlich lösen – Drachme als Zweitwährung wiedereinführen

München. „Der Nervenkrieg und die Hängepartie um Griechenland müssen schnellstens gelöst werden“, so die Forderung von Hubert Aiwanger am Donnerstagabend im Münchner Kolpinghaus. Der FREIE WÄHLER-Chef hatte zur Infoveranstaltung "Euro(pa) - wie geht's weiter?" den prominenten Börsenmakler und Buchautor „Mr. Dax“, Dirk Müller („Showdown - der Kampf um Europa und unser Geld“), eingeladen und mehr als 400 Besucher kamen. Eine Lösung der Dauerkrise um Griechenland könne nur gelingen, wenn die Wettbewerbsfähigkeit des zusammengebrochenen Landes wiederhergestellt werde, sagte Aiwanger. „Das funktioniert jedoch nur über die Wiedereinführung der Drachme als Parallelwährung, wie sie von namhaften Ökonomen schon seit geraumer Zeit vorgeschlagen wird.“ Aiwanger übte heftige Kritik an der angeblich „alternativlosen“ Eurorettungspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Präsidenten der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker: „Deutschland und Europa haben zu lange an einer fehlgeleiteten Rettungsschirmpolitik festgehalten. Wenn die dringend erforderliche Kurskorrektur jetzt nicht kommt, wird der Streit um Griechenland den europäischen Gedanken endgültig vergiften.“
Prof. Dr. Michael Piazolo, der den Abend moderierte, bekannte, er könne sich des Eindrucks nicht erwehren, die Eurokrisensitzungen spielten sich in einem immer gleichen Szenario ab: „Ich komme mir vor wie in dem Film '...und ewig grüßt das Murmeltier' und bin mir sicher: Auch diesmal wird Griechenland wieder in letzter Sekunde 'gerettet' - einer nachhaltigen Lösung kommen wir so jedoch nicht näher.“ Steuermoral und Bejahung des Staates hätten in Griechenland keine lange Tradition - aus rein historischen Gründen sei die Mentalität der Menschen dort eine ganz andere als etwa in Deutschland, so Dirk Müller. Müller bezweifelte, dass ein Grexit, also der Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone, einer Katastrophe gleichkäme: „Die Anleger werden nervös sein, der Dax ein paar hundert Punkte springen - aber die internationale Wirtschaft wird nicht zusammenbrechen. Nach ein paar Wochen wird sich alles beruhigen.“ Es dürfe nicht vergessen werden, dass Griechenland gerade einmal über die Wirtschaftskraft des Bundeslandes Hessen verfüge, also keinesfalls eine bedeutende Volkswirtschaft sei, deren Kollaps ganz Europa ins Verderben stürzen könne.
Heftige Kritik äußerte Müller an der von der EU verfügten Sparpolitik Griechenlands. Reformen müssten stets mit Konjunkturpaketen und gezielten Investitionen verbunden werden - die Reformpolitik des ehemaligen Bundeskanzlers Schröder habe genau nach diesem Prinzip funktioniert. „Kann mir jemand erklären, warum wir dann von Griechenland genau das Gegenteil dessen erwarten, was sich bei uns in Deutschland als erfolgreich erwiesen hat?“, fragte Müller. Falls sich Griechenland zu Beginn der kommenden Woche als zahlungsunfähig erkläre, werde der Staat „eben die Druckerpresse anschmeißen und die Drachme wiedereinführen - denn von irgendetwas muss die Regierung Staatsapparat und Beamte bezahlen“. Das griechische Volk müsse dann jedoch mit mindestens zwei sehr harten Jahren des wirtschaftlichen Wiederaufbaus rechnen. Müller abschließend: „Entscheidend ist doch: Europa lebt von seiner Unterschiedlichkeit! Das müssen wir respektieren und mit der EU-Gleichmacherei aufhören.“
Aiwanger verwies darauf, der „politische Urknall“ der Eurokrise habe sich bereits vor fünf Jahren ereignet - mit dem Rücktritt des ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler. „Dem Mann, der einst festgelegt hatte, dass kein Land für die Schulden eines anderen Landes der Eurozone haften müsse. Dagegen haben Merkel & Co. mannigfach verstoßen. Wir FREIEN WÄHLER setzen uns dafür ein, dass mit dieser lähmenden 'Weiter-so'-Politik jetzt endgültig Schluss ist.“

13.06.2016

13.06.2015 Informationsveranstaltung im Landtag zum Thema: "Was tankt das Auto der Zukunft?"

von links: Gottfried Obermair, Leiter LAK Energie, Hans Meier, LAK Energie, Martin Söll, LAK Energie, MdL Thorsten Glauber, stellv. Fraktionsvors.

 

Unser Ortsvorsitzender Martin Söll, der auch Mitglied im Landesarbeitskreis "Energie" der Freien Wähler ist, hat an diesem Nachmittag den Ortsverband Wurmsham im Landtag vertreten.

Hier dazu die offizielle Pressemitteilung der FW Landtagsfraktion:


Großes Besucherinteresse an FREIE WÄHLER-Infoveranstaltung „Strom, Wasserstoff oder Gas - was tankt das Auto von morgen?“ im Bayerischen Landtag

München. E-Auto, Wasserstoffantrieb oder doch eher Erdgas? Mit welchen Fahrzeugen werden wir in zehn, zwanzig oder fünfzig Jahren unterwegs sein? - Um Antworten auf diese Fragen zu finden, folgten am vergangenen Samstag mehr als 250 Besucher einer Einladung der FREIEN WÄHLER zur Autoshow und Podiumsdiskussion in den Bayerischen Landtag. Im Außenbereich des Maximilianeums gab es Fahrzeugmodelle renommierter Hersteller wie Audi, BMW, Mitsubishi, Nissan, Opel, Renault, Tesla, Mercedes-Benz und Volkswagen zu bestaunen. Sogar ein Bolide wurde ausgestellt - wasserstoffbetrieben, versteht sich.
Dazu Thorsten Glauber, stellvertretender Vorsitzender und verkehrspolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion: „Wir Verbraucher und Nutzer der E-Mobilität wollen Strom möglichst einfach nachtanken können – so wie jetzt beim Diesel- oder Benzinkraftstoff. Die heutige Diskussion hat jedoch gezeigt, dass das in Deutschland, respektive in Bayern, noch nicht richtig funktioniert.“ Deswegen wollen die FREIEN WÄHLER auch weiterhin massiven Druck auf die Staatsregierung ausüben, um insbesondere Probleme der Ladeinfrastruktur in den Griff zu bekommen. „Außerdem werden wir die Elektromobilität über steuerliche Förderungen voranbringen. Wir fordern eine 50-prozentige Abschreibung der Investition in Elektrofahrzeuge sowie in die Ladeinfrastruktur im ersten Jahr“, erklärt Glauber. Zudem setzen sich die FREIEN WÄHLER für eine Fahrzeugförderung in Höhe der Mehrwertsteuer ein. Sofort umsetzbar sind laut Glauber die kostenfreie Nutzung von Ladensäulen in Städten, kostenfreie Parkplätze für Elektromobile sowie eine bevorzugte Spurennutzung für Elektromobile im Straßenverkehr. Das könne auf kommunaler Ebene sofort realisiert werden.

 

In der Podiumsdiskussion – mit Vertretern der BMW Forschung und Technik GmbH, Audi AG, Tesla Motors und des Bundesverbandes Elektromobilität – macht Glauber deutlich, dass aus Sicht der FREIEN WÄHLER neben der Batterieladung, der Antrieb über Wasserstoff und Brennstoffzelle die Zukunft der Mobilität sein werden.

 

Glauber zieht eine positive Bilanz: „Eine solche Veranstaltung hat es im Bayerischen Landtag bisher noch nicht gegeben: Vor einmaliger Kulisse – eine Autoshow im Innenhof des Maximilianeums – konnten Experten zusammen mit interessierten Bürgern ins Gespräch kommen und eine der wichtigen Zukunftsfragen diskutieren.“


08.06.2015

08.06.2015 Kreistreffen mit Besichtigung der Berufschule in Landshut

Der Kreisverband Landshut hat seine Mitglieder zum monatlichen Kreistreffen an die Berufsschule I eingeladen. Der Ortsverband der Freien Wähler beteiligte sich hier mit 3 Mitgliedern. Viele Interessierte, auch aus dem Stadtverband der Freien Wähler sowie die Landtagsabgeordnete Jutta Widmann haben sich zu diesem Treffen eingefunden. Schulleiter, OStD Reinhold Ostermaier begrüßte die Anwesenden und freute sich, dass er die erste politische Gruppe zu Besuch hatte. Er gab einen ausführlichen Bericht über die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten. Auf der Staatlichen Berufsoberschule Landshut kann man ab dem neuen Schuljahr in den Ausbildungsrichtungen Wirtschaft und Technik mehrere Abschlüsse erwerben, z.B. Mittlerer Schulabschluss, allgemeines Fachabitur, fachgebundenes Abitur und allgemeines Abitur.Die Staatliche Berufsschule I in Landshut führt ebenfalls die zweijährige Berufsfachschule für Informatik mit dem Abschuss zum Staatlich geprüften Technischen Assistenten für Informatik.

Der Bauabschnitt II steht kurz vor dem Sanierungsabschluss. Er beinhaltet die größte Abteilung für die Ausbildungsberufe der Metall-, Fahrzeug-, Elektro- und Informations-, Bau-, Holz- und Farbtechnik. Bei einem anschließenden Rundgang konnten die neuen Räumlichkeiten der Verwaltung, diverse Klassenzimmer sowie die Schulungsräume des Fleischer- und Bäckerhandwerks, des Gastronomie- und Hotelwesens besichtigt werden. Die meisten Schüler kommen aus dem Landkreis. Meist findet Blockbeschulung statt, eine Woche Schule und zwei Ausbildungsbetrieb.

Der Leiter der Stabsstelle, Herr Zistl-Schlingmann betreut das Objekt seit Januar 2010. Momentan befindet man sich in der heftigsten Bauphase. Bis Ende des Jahres könnte die Schule komplett in Nutzung gehen. Endgültige Fertigstellung inkl. Freiflächen wird im Jahr 2017 sein. Auf die Frage bezüglich Kostenexplosion (wie in den Medien immer berichtet wird) stellte Herr Zistl-Schlingmann einige Dinge richtig. 2010 wurde lt. Planer eine Summe von ca. 83 Millionen Euro veranschlagt. Der Zweckverband wollte auf 79,6 Millionen Euro. Um dies zu erreichen, wurden die Standards entsprechend reduziert. Ohne Risiken und Index stand 2010 eigentlich die Summe von 83 Millionen. Es war aber klar, dass die Kosten bis Ende steigen würden. In der Prognose ca. 90 Millionen Euro. Da die Planer nicht ganz konsequent gerechnet haben sind einige Nachträge hinzugekommen. Durch Insolvenz der Planungsfirma Ebert und die nicht eingeplante Lüftungsanlage in der Lackiererei (ca. 150.000,00 Euro) sowie der Abgang der Firma Alpine Bau gab es große zeitliche Verzögerungen und somit rutschte man zeitlich auch in eine Bau-Hochkonjukturphase hinein. All das verursachte Nachträge und ebenfalls Kostensteigerungen. Im II. Bauabschnitt fanden sich unter den Bestandsgebäuden Altlasten, somit musste tiefer ausgegraben und wieder neu verfestigt werden, das verursachte weitere 680 Tausend Euro zusätzlich. Von daher lag man in der ursprünglichen Prognose von 2010 mit 90 Millionen ganz gut. Nach einem 2-stündigen sehr informativen Besuch traf man sich anschließen noch im Gasthaus Zur Insel zu einem weiteren Informationsaustausch

Am Europatag ist für Ulrike Müller auch Wurmshamer Aktion ein Thema

Ulrike Müller bei der "Jetzt red i" Diskussion des BR auf dem Europatag in München



Brisante Diskussion auf Münchner Marienplatz – Europaabgeordnete zeigt sich erfreut über Aktivitäten des FREIE WÄHLER Ortsverbandes Wurmsham zu Fracking

Die AktionWurmsham frackingfreides FREIE WÄHLER-Ortsverbands bekommt nun Rückendeckung von ganz oben. Die Abgeordnete der FREIEN WÄHLER im Europaparlament, Ulrike Müller, zeigte sich gegenüber dem FW-Ortsvorsitzenden Martin Söll  im Rahmen des Europatages auf dem Münchner Marienplatz erfreut über das Bestreben des FW-Ortsverbandes und der Gemeinde Wurmsham.

Das Gespräch fand im Rahmen des Landesarbeitskreises „Europa“ der FREIEN WÄHLER Bayern statt, dem Martin Söll angehört. Aktuellen Studien zufolge soll durch die neue Methode, mittels in die Erde gepresster Chemikalien, kurz „Fracking“ in den USA  das Grundwasser verseucht worden sein. „Nach den Erkenntnissen ist es umso wichtiger, den Druck der Bevölkerung und der Kommunen gegen das umstrittene Verfahren zu verstärken“, so Ulrike Müller.
Rede und Antwort stand die Europaabgeordnete auch bei der Podiumsdiskussion des Bayerischen Fernsehens „Jetzt red i – Europa“. Bei der Frage einer Schülerin zu den Vorteilen durch das Freihandelsabkommen TTIP für Deutschland, antwortete Ulrike Müller, „dass hauptsächlich die Autoindustrie und die großen Konzerne Vorteile haben.“ Im Gesamten, so Ulrike Müller weiter, ginge dies auf Kosten der Landwirtschaft und der Lebensmittelstandards. Die Arbeitsplätze würden nach neuen Schätzungen gerade einmal um etwa 0,5 Prozent steigen. Unterzeichnen werde sie TTIP in dieser Form „auf gar keinen Fall“, so die Europaabgeordnete.

Zu den kritischen Punkten Schiedsgerichte, Landwirtschafts- und Lebensmittelstandards hat die Parlamentarierin bereits mehr als 60 Änderungsanträge gestellt. In Sachen Flüchtlingsproblematik will sich Ulrike Müller für einen europaweiten und gerechten Verteilerschlüssel einsetzen.

13.04.2015 Freie Wähler Wurmsham stellen Antrag für "frackingfreie" Gemeinde!

Die Freien Wähler Wurmsham stellten in der Gemeinderatssitzung vom 13.04.  den Antrag, dass sich die Gemeinde Wurmsham dem bundesweiten, vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) organisierten Protest von Städten und Gemeinden anschließt. Der Gemeinderat soll darin Wurmsham zur „Frackingfreien Gemeinde“ erklären und damit ein klares Zeichen gegen umwelt- und gesundheitsgefährdendes Fracking zu setzen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wird dann eine Karte mit allen „Frackingfreien Gemeinden“ in Deutschland veröffentlichen, um den Protest sichtbarer zu machen.
Der Antrag der Freien Wähler wurde vom vollständig anwesenden Gemeinderat einstimmig angenommen. Die Gemeinde Wurmsham und der örtliche Ortsverband der Freien Wähler wollen mit dieser Aktion weitere Gemeinden und Städte dazu animieren, diesem Beispiel zu folgen.

v. L. Martin Söll, 1.Vors. FW Wurmsham, Maria Neudecker, 1. Bgm. Gem. Wurmsham, Karl Moser, Gemeinderat (Freie Wähler)

29.03.2015 Kreistreffen mit Besichtigung des Schulmuseums in Ahrain

Kürzlich besuchte der Kreisverband der Freien Wähler das Schulmuseum in Ahrain. Der Orstverband der Freien Wähler Wurmsham beteiligte sich hier mit 4 Personen. Dr. Eggert-Vockerodt, 1. Vorsitzender und seine Stellvertreterin, Rektorin Eva-Maria Laske begrüßten die sehr zahlreich erschienen Besucher. Herr Reuter und Herr Fischbacher führten fachkundig durch die einzelnen Stationen. Ein Teil der Besucher ließ sich ein Probesitzen in den alten Schulbänken nicht nehmen. Anschließend traf man sich im Gasthaus Gremmer, wo Landrat Peter Dreier über aktuelle Themen wie Asylantenproblematik, Parksituation am Landratsamt, Ost- Westumgehung, B15 und weiteres Interessantes informierte.

Der Landtagsabgeordnete Hubert Aiwanger berichtete über aktuelle Themen aus der Landespolitik. Unverständnis äußerte Aiwanger zum jüngsten "Kopftuchurteil" des Bundesverfassungsgerichts, welches Lehrerinnen künftig erlaubt, muslimische Kopftücher im Unterricht zu tragen. Dazu sagte Aiwanger: "Es ist nicht richtig, mit diesem Problem künftig die Schulleitungen alleine zu lassen, weil sich der Staat hinter einer falsch verstandenen Toleranz versteckt. Erst werden die christlichen Kreuze aus den Klassenzimmern entfernt, und jetzt sollen muslimische Kopftücher erlaubt werden, das ist nicht nachvollziehbar. Das muslimische Kopftuch ist auch ein Symbol des politischen Islam, der teilweise nicht auf dem Boden des Grundgesetzes steht und beispielsweise die Rechte von Frauen einschränkt. Außerhalb des Schulgebäudes soll jeder tun was er will, aber es ist nicht richtig, dass vom Staat bezahlte Lehrerinnen, die vor der Klasse unseren Staat und unsere Werteordnung repräsentieren sollen, mit einem islamischen Kopftuch Unterricht halten." Gegen 23:00 Uhr ging eine sehr informative Veranstaltung zu Ende.

 

Erster Info-Abend der Freien Wähler Wurmsham e.V.

Am 11.03.2015 fand mit ca 50 Gästen der erste Info-Abend zum Thema Energiewende statt.
Für diesen Abend konnte unser Vorsitzender, Martin Söll, der Mitglied im Landes-Arbeitskreis "Energie" ist, dessen Leiter Gottfried Obermair gewinnen. Herr Obermair ist Dozent der Freien Wähler im Landtag zu den Themen Energie und Umwelt und selbständiger Energieberater.
Der Abend ist bei allen Teilnehmern sehr gut angenommen.

Gottfried Obermair bei seinem Vortrag
Gruppenfoto von links: Karl Wystrach, Josef Göbler, Simon Ecker, Gottfried Obermair, Martin Söll, Georg Eder
von Links: Gottfried Obermair mit 1.Vors.Martin Söll

Elefantengrashechseln bei einem Landwirt in der Gemeinde

Am 09.03.2015 informierten sich die Freien Wähler Wurmsham über Elefantengras, deren Ernte und über deren Möglichkeiten zur Energiegewinnung. Die Gelegenheit ergab sich, da unser 2. Vorstand Josef Göbler selbst das Elefantengras des Landwirtes hechselte. Mehr über die Energiegewinnung aus Elefantengras erfahren Sie in unserem Zeitugsartikel in der Rubrik Presseartikel-Vilsb. Ztg.

John Deere Hechsler und Silierladewagen
Josef Göbler beim hechseln
Gruppenfoto von links: Martin Söll, Karl Wystrach, Landwirt, Josef Göbler mit Sohn

Fahrt zur Energiespar-Messe nach Wels in Österreich

Am 27.02.2015 nahm eine Abordnung der Freien Wähler Wurmsham an der von Josef Strobl (Heizung und Solar) und Stefan Wallner (Bezirkskaminkehrermeister) organisierten Fahrt zur
Energiespar-Messe nach Wels in Österreich teil. Dort konnte man sich einen Einblick auf die vielen Neuigkeiten auf dem Energiesektor verschaffen.

Gruppenfoto von links: Karl Moser, Simon Ecker, Karl Wystrach, Martin Söll, Josef Strobl (Fa. Strobl, Heizung und Solar), Stefan Wallner (Bezirkskaminkehrermeister)

Erstes Kreistreffen der Freien Wähler im neuen Jahr am 23.02.2015

Das erste monatliche Kreistreffen 2015 der Freien Wähler des Landkreis Landshut wurde von den Freien Wählern Wurmsham ausgerichtet. Es wurde die Holzvergaser-Anlage bei der Firma Strobl in See besichtigt. Danach ging es zum geselligen Gedankenaustausch ins Zellbachstüberl nach Pauluszell, wo es auch viele Neuigkeiten von Landrat Peter Dreier zu berichten gab,

Gruppenfoto
Begrüßung durch 1. Vors. Martin Söll
Im Raum der Holzvergaser-Anlage
Frau Elisabeth Strobl mit Landrat Peter Dreier und Ludwig Greimel (Bgm. Velden)
Im Zellbachstüberl

Besuch des pol. Aschermittwochs der FW Bayern in Deggendorf

v.L. MdL Benno Zierer, OV Martin Söll, FW Wurmsham, Bondesvors. MdL Hubert Aiwanger, Alfred Englbrecht, FW Wurmsham, Julia Haubner, Stelv. Vors. JFW Bayern, Karl Wystrach, FW Wurmsham

AM 18.02.2015 waren die Freien Wähler beim pol. Aschermittwoch der Freien Wähler in Deggendorf.

Pressetext:

“Hier ist die größte Versammlung des gesunden Menschenverstands aller politischen Kundgebungen heute in Bayern”, begrüßte Landes- und Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger die zahlreichen Zuhörer in der vollbesetzten Deggendorfer Stadthalle. Sofort ging der FW-Fraktionschef mit der Bundes- und Landesregierung hart ins Gericht: “Die SPD hat dem Mautmurks zugestimmt, dafür die CSU der Mindestlohnbürokratie. Aber dieser Kuhhandel bringt Deutschland nicht voran.” Weiterhin forderte Aiwanger eine zukunftsweisende regionale Energiewende, bessere Bedingungen für den Mittelstand und mehr Qualität in der Bildungspolitik. “Wenn am Aschermittwoch Fleisch gegessen werden dürfte, könnte die Lieferung mit Entenfleisch aus der CSU-Parteizentrale kommen. So viele lahme Enten gibt es dort.”

Den Ministerpräsidenten sieht GeneralsekretärProf. Michael Piazolo aufgrund seiner Wendehalspolitik als die Zwillinge Horst 1 und Horst 2 an. “Seehofer als ständiger Verwirrer schmeißt ständig seine Versprechen um, wir merken das, wir sind doch nicht dumm”, reimte Piazolo.

Traditionell ließen die FREIEN WÄHLER auch ihren Nachwuchs zu Wort kommen. Die 26-jährigeJulia Haubner, stellvertretende Landesvorsitzende der JUNGEN FREIEN WÄHLER, warf der schwarz-roten Regierung vor, ihre Probleme in die nächste Generation zu verschieben. “Die CSU ist von Nachhaltigkeit so weit entfernt wie mit der 10H-Regel ein Windrad vom nächsten Ort. Wenn es denn kommt.” Hubert Aiwanger möchte auch weiterhin Jungpolitiker auf den Veranstaltungen sprechen lassen: “Dort, bei der CSU, spricht mit Seehofer und Stoiber die Vergangenheit. Bei uns spricht die Zukunft.”

05.02.2015

2. Treffen des Landesarbeitskreises LAK Energie in Langenbruck

Gruppenfoto Landesarbeitskreis LAK Energie

Landesarbeitskreis Energie legt Themen fest


Zu Beginn des 2. Treffens des LAK Energie wurde Hr. Gottfried Obermair einstimmig zum Leiter des Arbeitskreises gewählt. Die Schnittstelle des LAK zur Landtagsfraktion bleibt davon unabhängig der energiepolitische Sprecher der Landtagsfraktion Hr. Thorsten Glauber.

Nach einer ausführlichen Diskussion legten sich die Mitglieder des LAK Energie auf zunächst drei Themen fest, die in folgender Reihenfolge innerhalb der nächsten Wochen und Monate ausgearbeitet werden:

  1. Alle Menschen müssen sich an der Energiewende beteiligen können
  2. Aufklärung für Bürger, Mittelstand, Gewerbe und Landwirtschaft verbessern
  3. Energie muss bezahlbar bleiben

Das nächste Treffen ist für Juni 2015 geplant und wird sich der Ausarbeitung des ersten Themas annehmen.


Beim Neujahrsempfang der Landtagsfraktion der Freien Wähler im Maximilianeum

Am 31.01.2015 wurden die Freien Wähler Wurmsham von Hubert Aiwanger zum Neujahrsempfang der Landtagsfraktion der Freien Wähler im Maxililianeum eingeladen.

Im Plenarsaal bei der Begrüßung
Beim Plausch mit MdL Benno Zierer
Gruppenfoto von Links: MdL Benno Zierer, Karl Moser, Martin Söll, bundesvors. MdL Hubert Aiwanger, Albert Lohmaier

Besuch bei MdEp Ulrike Müller (Freie Wähler) in Strassburg


Da unser Vorsitzender, Martin Söll, Mitglied bei Frau MdEp Ulrike Müller im FW-Landesarbeitskreis Europa ist, ergab sich die Möglichkeit, am 14.01.2015 mit einer Abordnung der FW Wurmsham unserer Europa-Abgeordnete in Strassburg zu besuchen. Dieses Ereignis hat uns alle sehr bewegt, und bleibt für alle Teilnehmer ein unvergessliches Erlebnis!
An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ein herzlich Dank an Ulrike Müller, dass sie uns dies ermöglicht hat!!!

Europaparlament Strassburg
Fahnen der Europastaaten im Vorhof
Europaparlament Strassburg Nachts
von Links: Alfred Englbrecht, Martin Söll, Karl Moser, Ulrike Müller MdEp, Simon Ecker, Karl Wystrach

TTIP-Kundgebung am 08.12. 2014 auf dem Odeonsplatz in München

Der Vorsitzende der Freien Wähler Wurmsham, Martin Söll war als Vertretung des Ortsverbandes bei der TTIP Kundgebung in München am Odeonsplatz

Hubert Aiwanger bei der Kundgebung
Von Links: Bundesvors. MdL Hubert Aiwanger, Martin Söll, MdL Michael Piazzolo

Gründung der Freien Wähler Wurmsham e.V.

Am 27.11.2014 erfolgte um 21:12 Uhr unter den Augen unseres Bundesvorsitzenden MdL
Hubert Aiwanger und des Vorsitzenden der Kreisvereinigung der Freien Wähler und Bürger-
meistersprecher Alfred Holzner (Bgm. Rottenburg) im Zellbachstüberl in Pauluszell die
Gründung der Wähler Wurmsham e.V. mit 12 Gründungsmitgliedern statt.